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Lokalsport Handball-Oberliga Frauen: TuS Bergen sehnt Pause herbei
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16:57 05.03.2015
Von Uwe Meier
Will sich auch gegen den Abstiegskandidaten MTV Geismar durchtanken: Bergens Marie Sandvoß. Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

TuS Bergen –

MTV Geismar

(Samstag, 17.15 Uhr)

„Eigentlich müssen wir gewinnen“, sagt TuS-Trainer Dominik Blancbois vorsichtig. Aber ein wenig Ungewissheit schwingt bei dieser Aussage schon mit. „Eigentlich würde uns auch eine Pause ganz gut tun“, sagt der Coach angesichts des umfangreichen Programms, das seine Mannschaft in den vergangenen Wochen zu absolvieren hatte. „Die Luft ist ein bisschen raus.“ Doch bis zur dreiwöchigen Pause hat sein Team noch drei Begegnungen zu absolvieren. „Die wollen wir bestmöglich überstehen“, so der Coach.

Den Auftakt macht die Partie gegen den abstiegsbedrohten Ligavorletzten MTV Geismar. Normalerweise sind die Grün-Weißen in dieser Partie Favorit. Doch Blancbois warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. Dass sich der Gegner noch nicht aufgeben hat, zeige der Geismarer Sieg über Garßen am vergangenen Spieltag. „Wir müssen aufpassen und konzentriert ans Werk gehen“, sagt der Berger Coach, der bei dieser Aufgabe in Bestbesetzung antreten kann.

SV Garßen-Celle II –

HSG Plesse-Hardenberg

(Sonntag, 16 Uhr)

Gute Erfahrungen haben die Garßenerinnen mit dem Tabellendritten nicht gemacht. Vor zwei Wochen gab es gegen diesen Gegner im Nachholspiel eine deftige 16:26-Niederlage. „Natürlich wollen wir am Sonntag eine bessere Leistung zeigen, als die, die wir im Hinspiel abgeliefert haben“, sagt Trainerin Renee Verschuren. „Letztlich wollen wir auch uns selbst beweisen, dass wir es besser können.“

Mit den zuletzt gezeigten Leistungen ist sie unzufrieden. „Wir haben in Geismar gegen einen Gegner verloren, gegen den man nicht verlieren darf“, so Verschuren. Den Grund für die schwankenden Leistungen sieht sie in vielen Kleinigkeiten, in der Hauptsache aber an der Defensive. Ihr Team sei keine Mannschaft, die jedes Spiel 30 Tore wirft. „Wir wissen, dass wir im Angriff Probleme haben. Daher müssen wieder dahin kommen, dass wir in der Abwehr sicherer stehen und weniger Gegentreffer zulassen.“ Wenn jede Spielerin das mache, was sie kann, würde es auch wieder besser werden. Eine gute Ausgangsposition könnte dabei sein, dass am Sonntag alle Spielrinnen zur Verfügung stehen.