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Lokalsport Handball-Oberliga: TuS Bergen trifft auf "hartes Brett"
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Oberliga: TuS Bergen trifft auf "hartes Brett"
07:58 09.12.2016
Mit dem Tabellenzweiten Eintracht Hildesheim kommt am Samstag ein starker Gegner in die Berger Heisterkamp-Halle. Hanna Müller und ihre Mannschaftskolleginnen vom TuS Bergen werden hart um Punkte kämpfen. Quelle: Michael Schäfer
Bergen Stadt

Doch die Vergangenheit macht Mut: In dieser Saison hat es bisher kein Gast geschafft, über mehr als ein Unentschieden in der heimischen Halle des TuS hinauszukommen. „Zu Hause können wir jeden schlagen“, ist Trainer Dominik Blancbois überzeugt.

Der Kader ist voll besetzt. Nach den vergangenen Partien hat die Mannschaft noch einmal intensiv an ihrem Spiel gefeilt. „Das Angriffsspiel wird besser werden, da haben wir gut dran gearbeitet. Das muss mit mehr Druck vonstatten gehen“, sagt Blancbois. Hildesheims Rückraumspielerinnen sind bekannt dafür, viele Tore zu erzielen: „Darum müssen wir auch gut verteidigen.“ Die Bergerinnen sind also auf allen Positionen gefordert.

Der TuS-Coach ist sich der Stärke des Gegners bewusst: „Hildesheim hat 15:1 Punkte in Folge erzielt, die spielen richtig gut in dieser Saison und sind ein hartes Brett. Die Favoritenrolle sehe ich ganz klar bei Hildesheim.“ Das Team von der Innerste könne sogar noch dem Tabellenersten HSG Plesse-Hardenberg gefährlich werden, vermutet Blancbois.

Auch wenn auf dem Papier vieles für einen Sieg des Gasts spricht: Bergen wird für die Partie alle Kräfte mobilisieren. „Wir werden die Punkte nicht einfach kampflos übergeben, da muss sich Hildesheim schon anstrengen“, kündigt Blancbois an. Die Moral der Mannschaft sei weiterhin intakt, aber: „Einige denken zu viel nach und behindern sich dadurch selbst. Sie sollten bei der guten Atmosphäre zu Hause einfach Spaß haben und spielen.“

An dem Ziel, zur Weihnachtspause unter den Top Fünf der Oberliga zu rangieren, hält der TuS-Coach weiterhin fest. „Von den ersten Acht der Tabelle kann jeder jeden schlagen. Wir müssen jetzt die nächsten zwei Spiele gewinnen und dann schaffen wir es in die Top Fünf“, ist er sich sicher.

Von Amelie Thiemann