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Lokalsport Handball-Regionsoberliga Frauen: TSV Wietze nutzt Garßener Patzer und holt Meistertitel
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Regionsoberliga Frauen: TSV Wietze nutzt Garßener Patzer und holt Meistertitel
17:37 05.05.2014
Wietzes Andrea Obieglo setzt sich gegen Lachte-Lutters Andrea Colditz durch und erzielt eins ihrer vier Tore. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

HSG Lachte-Lutter II –

TSV Wietze

23:23 (9:12)

Hochklassig, fair und wieder unentschieden: Handball-Herz, was willst du mehr. Vor dem Spiel verabschiedete HSG-Sportwart Oliver Colditz die Spielerinnen Andrea und Petra Colditz sowie Trainer Heinfried Kuers würdig. Petra und Andrea hielten 38 Jahre lang dem TuS Lachendorf die Treue und waren immer Leistungsträgerinnen, Kuers arbeitete im gleichen Zeitraum als Trainer für die SG Eldingen.

Sowohl Wietze als auch Lachte-Lutter begannen die Begegnung unter Leitung der erfahrenen Schiedsrichter Astrid Weyeneth und Gert Röhrs sehr konzentriert. Wietze lag dank eines Zwischenspurts zur Pause vorn. Nach dem Wechsel legten die HSG-Damen kämpferisch zu, schafften so das 17:18. Fehlende Konzentration im Abschluss sowie die glänzend aufgelegte TSV-Torfrau Karina Häring verhinderten zunächst den möglichen Führungstreffer. In der 53. Minute konnten die Gastgeberinnen zum ersten Mal mit 21:20 in Führung zugehen. Eine Zeitstrafe nutzten die Gäste zum Ausgleich. „Beide Mannschaften haben mir kein leichtes Abschiedsspiel bereitet, denn das war wirklich eine tolle Handballpartie“, so Lachte-Trainer Kuers wehmütig.

Tore für HSG Lachte-Lutter II: Annabell Colditz (8), Winkelmann (4), Andrea Colditz, Wiczorek (je 3), Petra Colditz, Darkow, Gehring, Jennifer Colditz (je 1).

Tore für TSV Wietze: Katrin Häring (7), Obieglo, Lauber (je 4), Borowski (3), Slupianka (2), Bußmann, Kleinert, Kropp (je 1).

SVG Celle III –

TuS Oldenstadt

26:25 (16:8)

In der ersten Halbzeit setzte SVG das um, was sich Spielertrainerin Sabrina Bühring mit dem Team vorgenommen hatte. Nach der Pause geriet Garßen völlig aus dem Konzept, schenkte dem Gegner einfache Tore, dennoch reichte es zum knappen Sieg und zum Aufstieg. Den Daniela Schmidt (zweite Mannschaft) und Claudia Jozefowski (hört auf) nicht mitmachen, das Team verabschiedete beide. „Wir danken nochmal allen Zuschauern für die super Unterstützung sowie unseren Sponsoren und Unterstützern, und dem SVG-Förderverein. Wir werden jetzt erstmal die Sommerpause genießen und freuen uns auf die neuen Aufgaben in der Landesliga. Glückwunsch Mädels, das habt ihr euch verdient“, freute sich Bühring.

SVG-Tore: Schoenemann (8), D. Schmidt (5), K. Heider (3), Senn, Bühring (je 2), Hilpert, S. Neumann, Danz, Jozefowski (je 1).

TSV Nettelkamp –

SV Garßen-Celle III

21:17 (10:10)

Das Ende aller Staffelsieger-Träume begann mit einem schlechten Omen: Majbritt Diederichsen verletzte sich schon beim Warmmachen. Von Anfang an zeigte Nettelkamp mehr Willen. Die Garßenerinnen kamen nicht richtig ins Spiel und ließen zahlreiche Chancen aus. Dazu gesellten sich zahlreiche seltsame Schiedsrichterentscheidungen, die dazu führten, dass Nina Schoenemann schon ab der 38. Minute von der Tribüne aus zuschauen musste. „Zum Glück können wir es morgen besser machen und die Saison mit einem Sieg abschließen“, meinte Spielertrainerin Sabrina Bühring zum ersten Teil des Doppelspieltags am Ende.

SVG-Tore: Danz (3), Schoenemann, Senn, K. Heider, S. Neumann, Weigang Jennifer (je 2), Felgentreu, Heinecke, Jozefowski, Nurije (je 1).

HV Lüneburg II –

HSG Adelh./Wathlingen

20:17 (11:10)

Verkehrte Welt bei den Wathlingerinnen: Die Abwehr war gut, der Angriff sehr schlecht. Die HSG hat die HVL-Torfrau regelrecht abgeschossen, Tempogegenstöße gingen in Hülle und Fülle daneben „Das war zum Haareraufen“, ärgerte sich HSG-Torfrau Gesine Meinheit. Dabei war der Start so gut, Wathlingen führte schnell 6:2, aber ab der 20. Minute ging gar nichts mehr. „Und Lüneburg war echt nicht überlegen“, trauerte Meinheit den Punkten hinterher.

Tore Wathlingen: Dubowy (5), Klein (4), Schlote (3), Hoffmann (2), Gallasch, Podrenek, Schulz (je 1)

Von Stefan Mehmke