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Lokalsport Handball-Regionsoberliga der Männer: Westercelle will Oldies ärgern
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17:20 24.03.2017
Wathlingens Sebastian Ehlerding (links) versucht sich gegen die Uelzener Enrico Attami (Mitte) und Herbert Menrizik in Szene zu setzen. Die HSG schwächelte zuletzt im Derby gegen den HBV 91 Celle. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

HSG Adelheidsdorf-Wathl. –

TVV Neu-Wulmstorf

(Samstag, 19 Uhr)

Gegen den Achten zählt nur ein Sieg. Denn nach der unnötigen Niederlage gegen die HBV-Bären hat sich Wathlingen in eine schwierige Ausgangslage gebracht. „Jetzt zählen nur noch Siege, um uns aus eigener Kraft für die Landesliga zu qualifizieren“, betont Betreuer Maik Sieverling.

Die Wathlinger brennen auf Wiedergutmachung und wollen auf Biegen und Brechen siegen. Mit Björn Nötel kehrt dafür ein wichtiger Rückhalt zurück. Leider fehlt aus beruflichen Gründen auch dieses Mal wieder Spielmacher Arne Twelkemeyer. „Dennoch bin ich guter Dinge, dass wir es über das Kollektiv lösen. Jetzt gilt es für jeden einzelnen Spieler, 60 Minuten Vollgas zu geben, denn die Zeit für Ausreden ist definitiv vorbei“, redet Sieverling Klartext.

VfL Westercelle –

TSV Wietzendorf II

(Sonntag, 15 Uhr)

Gegen die „Oldies but Goldies“-Truppe vom TSV Wietzendorf II sind beim VfL alle dabei – bis auf Jens Winkler. Dafür holen sich die Schwarz-Gelben Verstärkung aus der Zweiten. „Die Wietzendorfer sind hochmotiviert, labern viel und spielen gut,“, beschreibt VfL-Spielertrainer Jan-Patrick Tiede die Truppe um Klaus Drewes und Lars Worthmann. Im Hinspiel hielt der VfL gut mit, verlor erst in der Schlussphase knapp mit drei Toren. „Wir geben wieder alles, um eine Überraschung zu schaffen. Wir wollen schnell spielen“, so Tiede.

SG Adendorf/Scharnebeck –

HSG Lachte-Lutter

(Sonntag, 16.15 Uhr)

Trotz der längeren Wettkampfpause heißt es für die HSG mal wieder: „Jugend forscht“. Kristoffer Schwekendiek ist höchstwahrscheinlich wohl nicht dabei, Eicke Diercks auf jeden Fall und der angeschlagene Tim Hesseling tritt, wenn es denn überhaupt klappt, vollkommen ohne Training an. „Also trainieren wir unter Wettkampfbedingungen 3-2-1 und schauen, wie lange uns die Beine tragen“, lautet die charmante Zielsetzung des Coaches Nils Bürgel.

TV Uelzen II –

HBV 91 Celle

(Sonntag, 17 Uhr)

Alles andere als ein Sieg beim Schlusslicht wäre eine totale Enttäuschung für den Favoriten. So wollen die Celler konzentriert spielen, dürfen sich keine Aussetzer leisten. Das Ziel lautet: die letzten drei Spiele gewinnen und schauen, was das am Ende bringt. Für das Spiel in Uelzen gilt: Von Anfang an den Gastgeber beherrschen, was aber nicht einfach wird, wie das Hinspiel bewies, als Celle wenig überzeugend spielte und den Gegner erst am Ende mit 34:25 „zusammenschoss“. „Die Stimmung ist gut. Mit einem Sieg wollen wir den Druck auf unsere Freunde aus Wathlingen erhöhen“, sagt Leistungsträger Moritz Kaplick.

Von Stefan Mehmke