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Lokalsport Handball-Verbandsliga: MTV Müden verlässt Abstiegszone
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15:57 19.04.2016
Celle Stadt

MTV Müden – HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf 28:21 (14:12)

Angesichts der Wichtigkeit der Partie schenkten sich beide Teams nichts. Müden erzielte immer wieder über Marc Katenz einfache Treffer, während sich die Gäste oft schwertaten, an der MTV-Abwehr vorbeizukommen. Immer wieder schlossen sie in Bedrängnis bei Zeitspiel-Vorwarnzeichen ab. Doch merkwürdigerweise schaffte es der Ball doch noch zu oft ins Müdener Tor, so dass der Gastgeber zur Pause nur knapp führte. Aber: Die Hausherren kamen frischer aus der Pause, bauten die Führung innerhalb von sechs Minuten auf 18:14 aus. Eine kurze Schwächephase und zwei Zeitstrafen ließen die Gäste aber wieder auf 19:18 herankommen. Diesmal kein Problem für Müden: 26:20 hieß es in der 54. Minute – die Entscheidung. „Wir haben heute verdient gewonnen, denn wir waren über große Strecken die dominierende Mannschaft“, meinte MTV-Co-Trainer Markus Haydl. „Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch unter Druck guten Handball spielen kann. Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist und es Samstag in Schaumburg weitere zwei Punkte für uns gibt“, so Haydl weiter.

MTV Müden: Nissen, Jablonski und Paepke (im Tor), Katenz (7), Laubenstein (6), D. Hüsken, S. Müller (je 4), H. Müller (3), von Bothmer, Ehlert, Ahrenbeck, Witte (je 1) Erdt, Parpart.

SV Altencelle – TSV Burgdorf III 20:35 (11:19)

Keine Chance hatten die Männer vom SV Altencelle gegen eine stark besetzte Burgdorfer Mannschaft mit jeder Menge Drittliga-Erfahrung. Zudem hatte der Gastgeber auch noch Startschwierigkeiten. Erst nach zehn Minuten fand Altencelle Sicherheit, versuchte, durch lange Angriffe die TSV-Tempogegenstöße zu verhindern. Außerdem kam der SVA nach dem verhaltenen Beginn nun nach schönen Kombinationen zu sehenswerten Treffern. Doch nach dem 4:5 legte Burgdorf zu, zwang den Gegner zu schlechten Abschlüssen. Und die Konter nutzte der Gast eiskalt: Von 8:11 zogen die Burgdorfer auf 8:16 davon.

Bewundernswert: Trotz des hohen Rückstandes steckte der Außenseiter nicht den Kopf in den Sand, kämpfte tapfer, war dem Gegner aber in allen Belangen unterlegen. Und das SVA-Torhütergespann verhinderte sogar Schlimmeres. „An so einem Gegner müssen wir uns auch nicht messen. Trotzdem hätte man das Ergebnis ein wenig in Grenzen halten können“, resümierte Außenspieler Sebastian Ebel.

SV Altencelle: Hövermann und Kibellus im Tor; Woitas (1), Kisser (2), Wernig (2), Weinmann (2), Ebel (3/2), Dralle (2), Kolle (5), Petersen (1), Herbst (2).

Von Stefan Mehmke