Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Handball-Verbandsliga Männer: Für TuS Bergen wird siegen zur Pflicht
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Verbandsliga Männer: Für TuS Bergen wird siegen zur Pflicht
19:43 02.05.2014
Im Hinspiel hatte der TuS Bergen, hier mit Wilken Rodehorst, den TSV Wietzendorf knapp in die Knie gezwungen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Während der TuS Bergen in der Handball-Verbandsliga Männer noch ums Überleben kämpft, kann es der SV Altencelle etwas lockerer angehen. Am Sonntag spielt das SVA-Team gegen die alten Kahle-Kumpels vom MTV Braunschweig.

TSV Wietzendorf –TuS Bergen(Heute, 19.30 Uhr)

„Letzte Ausfahrt Wietzendorf. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, ein Sieg ist unabdingbar“, meint TuS-Außen Dominik Blancbois nach der Derby-Niederlage gegen Altencelle. Da die gleitenden Skala dank des HVN weiter Bestand hat, gibt es wahrscheinlich vier Absteiger und so muss Bergen auf Ausrutscher von zum Beispiel Moringen warten. Aber erstmal will TuS die eigenen Hausaufgaben machen und in Wietzendorf punkten.

Dort wird die Atmosphäre aber noch hitziger als gegen Altencelle, weil die Zuschauer beinahe auf dem Spielfeld stehen. Aber: Auch Wietzendorf plagen viele Sorgen mit Verletzten. Bergen muss sich dazu in der Defensive steigern, nicht zu individuell verteidigen und dazu im Angriff eigene Fehler reduzieren. „Mit einem Sieg wäre wieder alles möglich, aber es wird ein hartes Stück Arbeit. Wir werden aber alles versuchen, um spätestens am letzten Spieltag vier Mannschaften hinter uns zu lassen“, so Blancbois.

SV Altencelle –MTV Braunschweig(Sonntag, 11 Uhr)

„Nach dem grandiosen Derbysieg wollen wir den Schwung natürlich mitnehmen“, wünscht sich SVA-Keeper Rouven Kibellus. Allerdings würde es ihm schon reichen, wenn sein Team den Favoriten aus der Löwenstadt ein wenig ärgern könnte. Denn aus seiner Sicht ist das Ex-Team von Altencelles Coach Thomas Kahle individuell sehr stark besetzt. Vor allem die ersten Sechs ist im Spiel „Eins gegen Eins“ extrem stark. Altencelle muss also von der ersten Minute an insbesondere in der Abwehr an hellwach sein. Dabei kommt es den Altencellern natürlich entgegen, dass sie weitestgehend in Bestbesetzung antreten, lediglich der gesperrte Dimitri Grad gesellt sich zu den Langzeitverletzten.

Von Stefan Mehmke