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Lokalsport Handball-Verbandsliga: Müden geht auf "Keilerjagd"
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Verbandsliga: Müden geht auf "Keilerjagd"
20:26 13.03.2015
Altencelles Henrik Weinmann (links) setzt zum - Torwurf an. Auf seine Treffsicherheit wird es im - Duell beim SV Aue Liebenau ankommen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Auswärtsaufgaben für die Celler Teams am 21. Spieltag in der Handball-Verbandsliga der Männer: Der SV Altencelle reist zum SV Aue Liebenau zum Abstiegskracher. Anpfiff in der St.-Laurentius-Halle ist heute um 19 Uhr. Der MTV Müden muss am morgigen Sonntag um 17.15 Uhr bei den „Keilern“ der HSG Plesse-Hardenberg antreten. Eine Revanche für die Hinspiel-Niederlage wird angepeilt.

SV Aue Liebenau –

SV Altencelle

(Samstag, 19 Uhr)

Die entscheidende Phase beginnt für die Altenceller spätestens jetzt. Nach der einkalkulierten Niederlage gegen Braunschweig fährt der SVA jetzt zu Aue Liebenau. Bei beiden Teams geht es um alles, was ein kampfbetontes Abstiegskampfspiel verspricht. Denn: Die Gastgeber liegen mit 13 Pluspunkten auf dem drittletzten Rang, Altencelle ist zwei Punkte und Plätze besser.

Ein gewaltiges Ass haben aber die Gäste im Ärmel, denn sie kommen im Reisebus mit Fan-Unterstützung. „Mit unseren Fans im Rücken verheißt das auch gute und laute Stimmung“, hofft Keeper Rouven Kibellus. Der aber auch weiß, dass Liebenau sehr heimstark ist und mit Malte Grabisch den absoluten Top-Shooter der Liga dabei hat. „Wir müssen alles geben, um dort zu punkten“, so Kibellus. Da passt es prima, dass alle an Bord sind. Altencelle will über eine kompakte Deckung und einen konzentrierten Angriff zum Erfolg kommen. „Ein Sieg wäre immens wichtig“, meint Kibellus.

HSG Plesse-Hardenberg –

MTV Müden

(Sonntag, 17.15 Uhr)

Die Gastgeber aus Südniedersachsen belegen zurzeit den vierten Tabellenplatz mit 24:14 Punkten. Und auch das Hinspiel hat der MTV gegen die Göttinger Vorstädter mit 31:33 verloren. Denn: Plesse hat eine gut eingespielte und groß gewachsene Truppe beisammen – echte „Keiler“ eben. Die zudem auch 60 Minuten hohes Tempo gehen können.

Dennoch hat Müden etwas gutzumachen, wenn es nach Trainer Markus Haydl geht. Aber: Die Gäste müssen nach wie vor mit einem Mini-Kader auskommen. „Wir müssen jetzt sehen, dass wir nach der Niederlage gegen Barsinghausen nicht den Kopf in den Sand stecken. Jetzt wird es Zeit, ein Ausrufezeichen zu setzen“, so Haydl weiter – und denkt dabei sicherlich klammheimlich an eine Revanche für die ernüchternde Hinspiel-Niederlage.

Von Stefan Mehmke