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Lokalsport Handball-Verbandsliga: Müdens Müller trifft auf "alte Kameraden"
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Verbandsliga: Müdens Müller trifft auf "alte Kameraden"
20:32 30.11.2014
Handball-Verbandsliga Männer: MTV Müden - HSG Schaumburg II; Steffen Müller beim Wurf Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

HSG Heidmark –

SV Altencelle

(Samstag, 19.30 Uhr)

Nach dem verschenkten Punkt gegen Aue Liebenau wird Altencelle alles daran setzen, bei der HSG Heidmark zu gewinnen. Allerdings wird das nicht einfach. Die Männer aus Dorfmark sind eine der heimstärksten Mannschaften der Liga. Dazu gibt es ein „Backeverbot“ und ein sehr euphorisches Publikum in der so genannten Thormarcon-Arena. Nicht gerade Voraussetzungen für eine neue Lieblingshalle.

Außerdem haben die Gäste einen starken Keeper und viele junge, gut ausgebildete Spieler. Findet auch SVA-Keeper Rouven Kibellkus: „Die können zu Hause alle aus der Halle schießen.“ Deshalb muss der Gast sehr konzentriert an die Sache herangehen und ähnlich wie gegen Braunschweig agieren – da reichte es aber nur 40 Minuten lang.

Gleichzeitig muss Altencelle das Tempospiel der Gastgeber, zuletzt erheblich ersatzgeschwächt und unter anderem ohne Leistungsträger Patrick Zahn, unterbinden und selbst über Gegenstöße zu einfachen Toren kommen. „Wir müssen immer viel arbeiten für unsere Tore. Das merkt man natürlich in jeder Schlussphase“, so Kibellus, der sich deswegen freut, dass im Team alle an Bord sind.

TSV Burgdorf III –

MTV Müden

(Sonntag, 17 Uhr)

Die Gastgeber liegen mit vier Siegen, aber einem Spiel weniger knapp hinter dem Aufsteiger. Burgdorf hat einen enorm jungen Kader, der fast nur aus U21-Spielern besteht. Aber eben ergänzt durch ein paar erfahrene Spieler – so streift auch Trainer Robin Kothe (ehemaliger Spieler der Meistermannschaft in Lemgo) noch ab und zu das Trikot über.

Die Gäste aus Müden, die am vergangenen Wochenende das erste Ligaspiel seit knapp anderthalb Jahren zu Hause verloren, wollen sich beim TSV rehabilitieren. Schließlich gibt es für Müdens Steffen Müller auch ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Denn vor seinem Müden-Engagement spielte Müller für Burgdorf. „Die TSV spielt einen schnellen Ball – und das über 60 Minuten. Wir müssen dort die technischen Fehler sowie den zu frühen Torabschluss unbedingt vermeiden, nur dann können wir in Burgdorf gewinnen“, glaubt Müdens Trainer Markus Haydl, der aus Studiengründen auf Florian Laubenstein verzichten muss.

Von Stefan Mehmke