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Lokalsport Handball-Zweitligist SVG Celle spielt ersten Matchball
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Zweitligist SVG Celle spielt ersten Matchball
19:42 02.05.2014
Von Uwe Meier
Silvia Szücs (links) wird die - Position der verletzten - Kathrin Schulz übernehmen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Geredet, gerechnet und gemutmaßt wurde in den vergangenen Wochen viel und ständig. Wann und wie kann der SVG Celle den Aufstieg perfekt machen? Am Sonnabend ist die Rechnung allerdings ganz einfach. Punktet Celles Handball-Zweitligist im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (19.30 Uhr, HBG-Halle) wird es in der kommenden Spielzeit wieder Erstliga-Handball in Celle geben. Selbst ein Unentschieden würde dafür schon ausreichen. Damit würde das SVG-Team das schaffen, was die HSG Bad Wildungen und die Füchse Berlin inzwischen vollbracht haben. Mit ihren Erfolgen in den Nachholspielen gegen TSG Ober-Eschbach beziehungsweise TV Nellingen haben die „Vipers“ und auch die „Füchse“ das Tor zur ersten Liga aufgestoßen.Am Sonnabend kann das Celler Team nachziehen – gegen den einzig noch vorhandenen Konkurrenten im Aufstiegsrennen. Und das auch noch vor heimischem Publikum. Insgesamt besitzt der SVG drei Matchbälle. Aus drei Spielen benötigt das Team noch einen Punkt, um in die Bundesliga zurückzukehren. „Es wäre ganz schön, wenn wir den ersten Matchball schon verwandeln könnten“, meint Trainer Christian Hungerecker. Er und sein Team wollen sich aber vor der Partie nicht verrückt machen lassen. „Wir gehen mit 100 Prozent Freude an das Spiel heran. Die jetzige Situation wurde uns nicht geschenkt. Wir haben sie uns schwer erarbeitet“, so der SVG-Coach. „Dass wir jetzt so ein Spiel vor uns haben, ist doch sensationell. Dafür trainiert man doch.“Auch bei Mannschaftsführerin Jolanda Robben ist die Freude und die Lust auf das Spiel größer als die Nervosität. „Es wäre doch ganz nett, wenn wir gegen Dortmund punkten könnten“, sagt sie relativ locker. Einfach werde die Aufgabe allerdings nicht. „Gegen Dortmund waren es immer knappe Begegnungen“, so die 30-Jährige. Das sei auch jeder Spielerin klar. Innerhalb der Mannschaft würde viel über die Partie gesprochen. „Wir konzentrieren uns voll auf das Spiel.“ Was hinterher eventuell passieren könnte, sei derzeit kein Thema. „Erstmal wird gespielt. Und dann sehen wir weiter“, sagt Robben.Allerdings wird Trainer Hungerecker für die Aufgabe mit vorentscheidendem Charakter nicht seinen kompletten Kader zur Verfügung haben. Zwar sind die mit einem Zweitspielrecht für Celle ausgestatteten Tina Wagenlader und Saskia Rast von der HSG Badenstedt mit von der Partie, doch dafür wird erneut Kathrin Schulz ausfallen. „Ihre Ellenbogenverletzung lässt noch keinen Einsatz zu“, so Hungerecker. „Damit fällt uns natürlich eine zentrale Abwehrspielerin aus.“ Er baut darauf, dass „wir diese Lücke noch einmal als Mannschaft schließen können“. Gegen die HSG Bad Wildungen war das in der Vorwoche ganz gut gelungen.Jetzt gilt es, den ersten Matchball zu spielen. Und mal sehen, ob Dortmund den retournieren kann.