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Lokalsport Handballer aus Wietze wollen wahres Gesicht zeigen
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14:07 15.09.2017
Wietzes Katrin Häring (vorne) hatte im Duell mit Oldau-Ovelgönne (hier mit Trisha Adam) nicht ihren besten Tag. Im Derby gegen Lachendorf will sie zu gewohnter Stärke zurückfinden. Quelle: Michael Schäfer
Wietze

MTV Ashausen/Gehrden –

TuS Oldau-Ovelgönne

(Samstag, 17 Uhr)

Mit gemischten Gefühlen fährt der Aufsteiger zum bisher punktlosen Tabellenvorletzten. Auf der einen Seite hat man nach dem Derbysieg gegen den TSV Wietze viel Selbstvertrauen gesammelt. Auf der anderen Seite weiß Oldau aber auch, dass man auf dem Boden bleiben muss und das Spiel gegen die bisher enttäuschenden Ashausenerinnen kein Selbstläufer wird. „Unser Kader ist leider gerade ziemlich klein. Es muss schon viel passen, um da zu punkten. Aber wir werden kämpfen“, meint TuS-Trainer Frederik Hövermann.

SV Altencelle –

TSV Wietzendorf

(Sonntag, 12 Uhr)

Nach dem gelungenen Saisonstart ist SVA-Trainer Thorsten Dralle sehr optimistisch, gegen die Gäste aus Wietzendorf den dritten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. „Wir wollen mit einer knallharten 6:0-Deckung dem im Rückraum eher schwachen Gegner gleich den Schneid abkaufen“, sagt Dralle, der wieder eine ähnlich konzentrierte Einstellung wie beim Spiel in Eyendorf erwartet. „Wenn wir schnell umschalten und einfache Tore werfen, sollte es uns gelingen, schon in der ersten Halbzeit einen deutlichen Vorsprung herauszuwerfen. Wir müssen nur das zeigen, was wir können und eben unseren Stiefel herunterspielen“, fordert Dralle. Kleine Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Sarah Dralle, Lera Galouza und Sarah Gadau.

SV Garßen-Celle II –

MTV Eyendorf

(Sonntag, 16 Uhr)

Sehr selbstbewusst geht das Team von Trainer Felix Michelmann in die Partie gegen Eyendorf. „Wir wollen gewinnen, das versteht sich von selbst. Schließlich haben wir ein Heimspiel“, meint der SVG-Coach, dem ein breiter und fast kompletter Kader zur Verfügung steht. Linksaußen Dani Wagner kehrt nach ihrer Babypause wieder ins Team zurück, dagegen wird Caroline Bartlau krankheitsbedingt bis Oktober ausfallen.

„Wir müssen von Anfang an Tempo ins Spiel bringen und konzentriert im Abschluss sein. Wenn wir in unsere gewohnten Abläufe kommen und die Abwehr sicher steht, sollte einem ungefährdeten Sieg nichts im Wege stehen“, glaubt Trainer Michelmann.

TSV Wietze –

HSG Lachte-Lutter

(Sonntag, 17 Uhr)

Zwei grundverschiedene Gesichter zeigte bisher der TSV Wietze. Dem überzeugenden Auftritt gegen den MTV Ashausen/Gehrden folgte die enttäuschende Derby-Schlappe gegen den Nachbarn TuS Oldau-Ovelgönne. „Mit der Leistung hätten wir auch gegen sieben Teletubbies verloren“, nahm TSV-Trainer Heiko Schoppmann kein Blatt vor den Mund. Gerade vom hochgelobten Wietzer Rückraum Skorek, Häring, Cohrs war in der zweiten Derby-Halbzeit nichts mehr zu sehen.

Dass sie es wesentlich besser können, wollen die Grün-Weißen jetzt in der Partie gegen die HSG Lachte-Lutter beweisen. „Der Kopf muss wieder mitspielen. Das war gegen Oldau-Ovelgönne leider nicht der Fall“, weiß Schoppmann. Über die wahre Spielstärke der Gäste, die ihr einziges Spiel beim SV Altencelle nur ganz knapp verloren, kann bisher nur spekuliert werden. So könnte es in der Sporthalle am Hallenbad ein ganz enges Match werden.

Von Jochen Strehlau