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Lokalsport Handballer des TuS Bergen beim etwas anderen Klub
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20:08 30.09.2016
Bergen Stadt

Die Soltauer sind momentan Zweiter, haben als Aufsteiger 6:0 Punkte, gewannen knapp in Munster und schossen den TVU und Winsen mit zehn Toren Unterschied aus der Halle. Bis zum Saisonende dürfte die MTV-Truppe in der Spitzengruppe mitmischen.

Das hat auch seine Gründe: Denn mit den Gebrüdern Viktor und Jakob Happel sowie Nils Wagner sind Akteure dabei, die vor Kurzem noch im Oberligakader in Soltau standen und durch ihre individuellen Fähigkeiten dort heute noch zu den absoluten Leistungsträgern zählen würden. Wenn Jakob Happels Kreise auf Rückraummitte ins Spiel kommt, dürfte es für die Berger überaus unangenehm werden. „Da passt es ganz gut, dass wir uns in der Abwehr immer besser finden“, meint Spielertrainer Dominik Blancbois, der zudem glaubt, dass die Defensivarbeit wegen des Haftmittelverbots einen noch höheren Stellenwert erlangt.

Und für Bergens Offensive kann das bedeuten, in Form von Gegenstößen und zweiter Welle Kapital zu schlagen. Denn aus dem reinen Positionsspiel heraus wird es für TuS wahrscheinlich sehr schwer, Lücken zu erarbeiten. Ein Hoffnungsschimmer gibt es dennoch: Soltau soll anfällig bei schnellen Seitwärtsbewegungen sein. Wie es im Berger Team personell aussieht, entscheidet sich erst kurz vor der Fahrt. Denn unter der Woche meldeten sich einige Spieler krank oder angeschlagen. Blancbois bleibt Optimist: "Ich denke aber, dass alle Spieler an Bord sind. Wenn auch nicht ganz fit."

Von Stefan Mehmke