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Lokalsport Handballerinnen des HBV 91 Celle verpassen Wende
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17:18 11.12.2017
Celle Stadt

HBV 91 Celle –

TuS Jahn Hollenstedt II

26:30 (11:15)

Die Cellerinnen kamen schlecht ins Spiel, liefen immer einem Rückstand hinterher. Bis auf 13:21 gerieten die 91erinnen in Rückstand, weil sie einfach zu viele Fehler machten. Doch die besonders gut kämpfende Stephanie Stewart leitete in der 39. Minute die Aufholjagd ein, die letztlich nicht mehr zur Wende reichte. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Pia Wolschendorf nicht kurzfristig ausgefallen wäre. Coach Moritz Kaplick war zufrieden: „Hollenstedt ist eine gute Mannschaft. Aber wir werden langsam konkurrenzfähig.“ Besonders überzeugt haben diesmal die Außen Svenja Dompke und Stella Koerth.

HBV 91 Celle: Kaltwasser – Philipp, Dompke(9/3), Heilemann,Stewart (8/1), Löber (1), Büscher, Stephanie Koerth, Sevenich, Heinecke (1), Stella Koerth (7), Oboda, Meyer.

MTV Soltau –

SV Altencelle II

18:42 (10:17)

„Das Ergebnis klingt super, zeigt nicht, wie es tatsächlich auf der Platte aussah“, betonte SVA-Coach Bernd Timm. Denn die ersten 15 Minuten liefen gar nicht gut für den haushohen Favoriten. „Als ob wir gerade vom Sofa hoch waren“, wunderte sich Timm. Die Deckung war nicht aufmerksam und nach 16 Minuten ging Nicole Schneeberger mit Rot auf die Tribüne. Doch das war die Wende: Jetzt gab Altencelle Gas, warf fünf Tore in Folge. Als dann auch eine Soltauerin Rot sah, bracht der letzte Widerstand. Altencelle nutzte die offene MTV-Deckung und drückten aufs Tempo. Simple Doppelpässe ermöglichten zig gute Chancen, Sonja Stanke hielt wie eine Weltmeisterin und leitete Konter ein. Christine Hoffmann machte schließlich die 40 voll – was sie eine Kiste Kaltgetränke kostete.

SV Altencelle II: Stanke – Schneeberger (1), Kloth (2), Schumacher (1), Schlote (8), Hoffmann (5), Podrenek (5), Münzer (9), Möller (11/3).

Von Stefan Mehmke