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Lokalsport Handballerinnen vom TuS Bergen erwarten den Aufsteigefavoriten
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18:19 21.09.2017
Bergens Handballerinnen um Lina Borges(am Ball, hier im Spiel gegen Altencelle) wollen gegen Hildesheim ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Quelle: Michael Schäfer
Bergen Stadt

Eine harte Prüfung, die die Bergener erwartet. Zumal der TuS-Kader angeschlagen in das Spiel geht. "Unter der Woche sind einige Spielerinnen erkrankt. Ich hoffe, dass die bis Samstag wieder fit sind", erklärt der Bergener Coach. Ein bitterer Schlag für den ohnehin von Ausfällen gebeutelten Kader. Doch Blancbois ist guter Hoffnung: "Ich gehe davon aus, dass die alle auf dem Platz stehen. Das sind alles keine gravierenden Erkrankungen. Die werden die Zähne schon zusammenbeißen und das erwarte ich auch in dieser Spielklasse."

Die "Zähne zusammenbeißen" müssen die Spielerinnen auch, wenn sie auf ihre aktuelle Punkteausbeute blicken. Aus den drei vergangenen Spielen gingen die Bergerinnen nur einmal siegreich hervor. Das jedoch zu Hause. Dementsprechend kämpferisch möchte der Verein in die Partie gehen. "Bei uns stehen zwei unterschiedliche Mannschaften auf dem Feld. Je nachdem, ob wir zu Hause spielen oder auswärts. Daran müssen wir arbeiten."

Zuletzt hatte man die Auswärtsschwäche in Rohrsen zu sehen bekommen. Gegen den MTV verloren die Handballerinnen aus Bergen mit 26:20. "Das Spiel haben wir abgehakt", sagt Blancbois. Jetzt wolle man sich voll auf die bevorstehende Aufgabe konzentrieren. "Wir werden uns dabei gar nicht an Hildesheim orientieren. Wir müssen auf uns selber schauen. Außerdem kochen die auch nur mit Wasser", so der TuS-Trainer.

In der vergangenen Saison habe man schon gezeigt, dass man durchaus mit den Hildesheimern mithalten kann. "Wir haben zweimal sehr gut gegen sie ausgesehen. Zwar haben wir nicht gewonnen, aber es war jedes Mal eng."

Damit es diesmal für einen Sieg reicht, will Blancbois sich im Training verstärkt auf die Offensive konzentrieren. Da hätten die vergangenen Spiele gezeigt, dass es ein Mentalitätsproblem in der Mannschaft gibt. "Mit der Defensive sind wir schon ganz zufrieden. Doch wir müssen besser umschalten und unser Selbstvertrauen im Angriff muss sich steigern."