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Lokalsport Heide-Turnier seit 40 Jahren beliebt
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17:01 06.09.2013
Das Ziel fest im Visier: Beim Heide-Turnier müssen vier Runden mit 36 Pfeilen geschossen werden. Für den besten Schützen gibt es einen Stern zu gewinnen.   Quelle: David Sarkar
Wietzenbruch

Das Heide-Turnier ist inzwischen eine feste Größe im Veranstaltungskalender der FITA-Schützen, denn es ist eines der wenigen Turniere, dass noch als „Große FITA" ausgerichtet wird. Hier sind vier Runden mit 36 Pfeilen in vier Entfernungen zu schießen. Mit 90 Metern haben die Männer und die Junioren die weiteste Entfernung vor sich. Frauen, Senioren und Jugendliche schießen über 70 Meter, die Jüngsten nur bis 60 Meter. Für Treffer zwischen 1000 und 1400 Ringen gibt es einen Stern, wenn der Wert erreicht wird. Der wird auf Antrag verliehen und ist bei den Starten besonders begehrt. Diese waren in diesem Jahr zwischen 15 und 73 Jahren alt.

Das maximale zu erreichende Ergebnis sind 1440 Ringe. Der aktuell geltende Rekord wurde im September 2011 in Celle geschossen. Paul Titscher aus Braunschweig schoss 1415 Ringe. Am Wochenende schafften es 31 Teilnehmer Sterne zu erzielen, doch der amtierende Rekordhalter ist weiter ungeschlagen. Immerhin fünf Teilnehmer schafften den 1350-Stern, die zweithöchste Stufe. „Das ist schon eine wirklich beachtliche Leistung. Das muss man erstmal schaffen", sagte Wölper. Die Sterne, die man einmal bekommen hat, gelten übrigens ein Leben lang. „Die kann einem keiner mehr nehmen", erklärt der Abteilungsleiter. Zwar ist beim Heide-Turnier stets ein Kampfrichter vor Ort, jedoch müssen die Ringe von den Teilnehmern selbst gezählt werden. Das ist einer der Gründe dafür, dass Wilhelm Wölper Mitglieder unterschiedlicher Vereine stets in Dreier- oder Viererteams zusammenstellt.

Die erste Bogengruppe Celles wurde 1972 gegründet und als Sparte im SC Wietzenbruch aufgenommen. 1973 fand auf dem Sportplatz am Alten Kanal das erste Bogenturnier nach den Regeln des FITA-Weltverbandes statt.

Von David Sarkar