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Lokalsport Heimpremiere der Celler Tischtennis-Asse
Sport Sport regional Lokalsport Heimpremiere der Celler Tischtennis-Asse
16:13 14.10.2016
Von Uwe Meier
Nils Hohmeier freut sich aufdie ersten Heimspielemit der lautstarkenUnterstützung der Celler Fans. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Das Team aus Brackwede ist sowohl Spielern, als auch dem Trainer gut bekannt. Während Balazs Hutter, der an Position zwei an den Start geht, seit diesem Sommer in der neu entstandenen Profigruppe in Hannover trainiert, besteht das untere Paarkreuz des westdeutschen Vereins mit Maximilian Dierks und Dwain Schwarzer aus Spielern, die in Hannover das Kadersystem des TTVN durchlaufen haben. Die Spitzenposition des Gegners der jungen Celler Truppe hat kein geringerer als Lei Yang inne – seines Zeichens ehemaliger Deutscher Vizemeister und Bezwinger von Timo Boll.

„Wir stellen uns am Samstag auf ein heißes Match ein. Fast alle Spieler kennen sich sehr gut. Es wird ein offener Schlagabtausch“, beurteilt Cheftrainer Frank Schönemeier die Ausgangslage.

Die sonntäglichen Gegner aus Lampertheim kann hingegen selbst die ausgefuchste Funktionärsabteilung des TuS Celle kaum einschätzen. Denn bei dieser Mannschaft wurden sieben Spieler aufgestellt, von denen ja bekanntlich nicht mehr als vier an die Platte gehen dürfen. So kann auch Teammanager Dieter Lorenz keine Prognose für das Heimspiel am Sonntag abgeben: „Lampertheim ist eine Wundertüte. Sie haben sehr starke Spieler im Team, die allerdings nicht in jedem Spiel aufgestellt werden. Außerdem haben sie mehrere Spieler angeworben, die aus nichteuropäischen Ländern kommen. Eine Regel des DTTB besagt, dass immer nur einer dieser Spieler in die Box steigen darf“, erklärt der Manager des TuS Celle 92.

Angesichts dieser Kurzanalysen bringt es Cedric Meissner mit Blick auf das gesamte Wochenende wohl treffend auf den Punkt: „Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Wenn wir gut spielen, können wir jeden schlagen. Wir geben alles.“

Besonders freuen sich die Celler Athleten der ersten Mannschaft auf die Fans, von denen Teile mit einem Bus schon nach Berlin mitgereist sind. „In Berlin war die Halle klar in unserer Hand. Das hat wirklich geholfen und ich habe mich sehr gefreut, dass wir so toll unterstützt wurden. Ich hoffe, in dieser Saison können wir das so halten, sodass die Gegner in Celle einen Hexenkessel vorfinden“, so Nils Hohmeier.