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Lokalsport Heimspiel für TuS Celle zum Rückrunden-Auftakt
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20:20 09.01.2014
Von Uwe Meier
Mannschaftskäpitän Björn Ungruhe - ist beim Celler - Regionalligisten zurück - in der Führungsrolle. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Bei den Celler mussten für die Rückrunde gravierende Umstellungen vorgenommen werden. Als einzige Mannschaft der Regionalliga wurde das obere mit dem mittleren Paarkreuz komplett getauscht. „Wir hoffen dadurch, eines der besten mittleren Paarkreuze der Liga zu haben“, so Celles Trainer Frank Schönemeier. „Von Björn Ungruhe erwarte ich, dass er seine Führungsrolle innerhalb der Mannschaft wieder annimmt und dafür sorgt, dass wir im oberen Paarkreuz die häufigen 0:4-Bilanzen beenden.“

Das Spiel am Sonnabend wird somit unter völlig anderen Voraussetzungen gespielt werden. Nur bei den Anfangsdoppeln könnte es zu zwei ähnlichen Paarungen wie in der Hinrunde kommen. Allerdings lässt sich Celles Trainer hier nicht in die Karten schauen. Möglich ist, dass er in Erwägung zieht, die Doppel, die zuletzt gegen Herbstmeister Reinickendorfer Füchse Berlin erfolgreich waren, wieder aufzustellen. Die Alternative wäre das erfolgreiche Doppel 3 der Hinrunde Kamischke/Dohrmann antreten zu lassen. Wie der Trainer die Doppel auch immer aufstellen wird – die Chance, mit 2:1 aus den Anfangsdoppeln zu gehen, ist durchaus vorhanden.

Dies wäre eine gute Vorgabe für das obere Paarkreuz. Björn Ungruhe hat seine Führungsrolle wieder angenommen und möchte auch mit seiner Mannschaft in der nächsten Saison wieder in der Regionalliga aufschlagen. So zeigt er dann auch seinen Kampfgeist. „Falls wir in den Anfangsdoppeln positiv abschneiden, werden wir die Führung auch in den beiden Spielen im oberen Paarkreuz nicht verspielen“, so Celles Kapitän.

Für Nils Hohmeier wird sein erstes Spiel im oberen Paarkreuz ausgerechnet gegen den erfahrenen Zweitligaspieler Patrick Decker eventuell noch etwas zu früh kommen.

Niklas Matthias, der in der Rückrunde nicht mehr die Belastung des Spitzenspielers tragen muss, wagt eine Prognose: „Borsum hat in der Hinrunde nach Bolzum das erfolgreichste mittlere Paarkreuz der gesamten Liga gehabt. Trotzdem glaube ich, dass wir im mittleren Paarkreuz positiv spielen werden.“

Bei Yannick Dohrmann scheint der Knoten endlich geplatzt zu sein. Wenn er an seine zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen kann, wird er im mittleren Paarkreuz nur schwer zu besiegen sein. Auch Andrè Kamischke sieht der Partie am Sonnabend optimistisch entgegen: „Mir kommt auch entgegen, dass ich im ersten Spiel gegen Nick Kolbe spielen muss. Gegen ihn komme ich meistens besser zurecht, als gegen seinen Zwillingsbruder Levi.“

Alle Celler Spieler rechnen also trotz der höchsten Niederlage der Hinrunde mit einem ausgeglichenen Spiel, dass unter Umständen erst im Schlussdoppel entschieden wird.