Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Heimspielstart in Bestbesetzung
Sport Sport regional Lokalsport Heimspielstart in Bestbesetzung
21:24 19.09.2013
Von Uwe Meier
Handball-Zweitligist SVG Celle geht erstmals in dieser Saison - auf Punktejagd. Natasha Ahrens (rechts) will mit ihren Toren - dazu beitragen, dass das auch gelingt. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

„Wir brennen darauf, zu zeigen, dass das Pokalspiel gegen Rosengarten nicht alles war, was wir können.“ Die Kampfansage von Mannschaftsführerin Jolanda Robben ist unmissverständlich. Das Ziel, das Handball-Zweitligist SVG Celle am Sonnabend anstrebt, ist klar: Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Ober-Eschbach will die Mannschaft auch vor heimischem Publikum glänzen.

Die Erleichterung war den Celler Spielerinnen nach dem ersten erfolgreichen Auftritt am vergangenen Wochenende deutlich anzumerken. Doch jetzt gilt es nachzulegen. Es ist an der Zeit, die heimischen Fans mit einem erfolgreichen Auftritt zu verwöhnen. In der vergangenen Saison war das angesichts eines 35:20-Heiumerfolges gelungen. Allerdings ging das Rückspiel mit 24:28 verloren.

Auch wenn sich SVG-Trainer Christian Hungerecker in erster Linie auf die eigene Mannschaft konzentrieren will, hat er sich natürlich mit der durch acht Neuzugänge nahezu runderneuerten Mainzer Mannschaft auseinandergesetzt. „Jedes Team hat natürlich so seine eigenen Stärken“, sagt er und fügt an: „Bei Mainz ist das unter anderem der rechte Rückraum mit Laura Schmidt.“ Doch mehr Einblicke in die taktische Ausrichtung seines Teams will Hungerecker dann doch nicht geben. „Vorerst sehen wir nur auf uns. Mit dem Gegner beschäftigen wir uns dann mit dem Anpfiff.“ Und mit dem „uns“ meint er Dinge, die ihm trotz des „insgesamt guten Auftritts und des klaren Erfolges in Ober-Eschbach nicht gefallen haben und „die noch Luft nach oben lassen“.

Dazu gehört unter anderem das Über- und Unterzahlspiel. „In Überzahl müssen wir effektiver werden. Und in Unterzahl klappt es in der Deckung noch nicht so ganz“, sagt der Coach. Daran habe das SVG-Team im Training gearbeitet. Und dabei hatte er den kompletten Kader zur Verfügung, der im Spiel am Sonnabend mit Anne Deutsch aus der zweiten Mannschaft verstärkt wird, die seit einiger Zeit beim Zweitligakader mittrainiert. Und sie darf auf einen Einsatz hoffen. „Wer in jeder Woche beim Training gut arbeitet, soll auch am Wochenende spielen.“

Mainz, das nach Abschluss der vergangenen Saison auf Rang sechs gelegen hatte, wurde vor der neuen Spielzeit relativ hoch gehandelt. Allerdings bestätigen die bisherigen Ergebnisse diese Einschätzung nicht. Nach Spielen gegen Bad Wildungen (26:28) und Kirchhof (24:30) hat der FSV noch keinen Pluspunkt auf dem Konto. Dementsprechend unzufrieden ist man in der Karnevalsstadt. Auf der Suche nach „alter Stärke“ spricht Trainerin Karin Euler von „Blockaden im Kopf“ der Spielerinnen, die „endlich raus müssen“. Die Aufgabe in Celle bezeichnet sie als „schweres Spiel gegen einen kernigen Gegner“.

Beim SVG ist man sich darüber bewusst, dass ein angeschlagener Konkurrent in der HBG-Halle zu Gast ist. „Die stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagt Jolanda Robben. „Wir werden ziemlich aufpassen müssen.“ Auch Trainer Hungerecker ist gespannt darauf, in welcher Verfassung sich Mainz in Celle präsentieren wird. Fest steht aber, dass das SVG-Team keineswegs gewillt ist, die Punkte abzugeben.

Als VIP dabei sein: Die CZ verlost zur Heimpremiere morgen im Laufe des Tages auf ihrer Facebookseite unter www.facebook.com/CellescheZeitung zwei VIP-Karten.