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Lokalsport Heimvorteil für Celler Bezirksligisten
Sport Sport regional Lokalsport Heimvorteil für Celler Bezirksligisten
14:06 19.04.2013
Von Christopher Menge
In bestechender Form: Westercelles Tim Petersen (am Ball) - und seine Mitspieler wollen mit einem Heimsieg gegen - den FSV Tostedt den direkten Abstieg verhindern. Quelle: Peter Müller (Archiv)
Celle Stadt

VfL Westercelle –

FSV Tostedt

(Sonntag, 15 Uhr)

„Wir haben eine große Chance“, sagt Westercelles Trainer Heindorff mit Blick auf die Partie gegen den FSV Tostedt, der neun Punkte hinter den VfLern auf einem Abstiegsplatz steht, „mit einem Sieg hätten wir unser Saisonziel erreicht.“ Das gelte auch, wenn sein Team noch in die Relegation müsse. „Nach der katastrophalen Hinrunde müssen zufrieden sein, wenn wir nicht direkt absteigen.“ Seine Mannschaft, die zuletzt fünf Mal in Folge ungeschlagen blieb, wisse, worum es geht. „Zuletzt haben wir sehr gut gespielt“, sagt Heindorff lobend.

Im Hinspiel hatten die Tostedter den Schwarz-Gelben noch vorgemacht, wie Abstiegskampf geht. „Da haben wir noch etwas gerade zu rücken“, sagt der VfL-Trainer, der auf den Rot gesperrten Yalcin Agackiran verzichten muss. Der Spielmacher wurde für vier Spiele gesperrt, der VfL hat dagegen allerdings Einspruch eingelegt. „Ich hoffe, dass Tim Petersen seine gute Form mal mit Toren unterstreicht“, sagt Heindorff und vertraut seinem zweiten Zehner. Fraglich ist noch der Einsatz von Carlo Tittl, der sich beim 1:1 beim TSV Auetal das Nasenbein brach.

SV Nienhagen –

TSV Auetal

(Sonntag, 15 Uhr)

Ihr Saisonziel „Klassenerhalt“ haben die Nienhäger längst erreicht und dennoch fehlt es dem SVN nicht an Motivation. „Wir setzen uns immer wieder neue Ziele“, sagt Nienhagens Trainer Claus Netemeyer. Aktuell schielt seine Mannschaft auf den vierten Platz, der möglich wäre, wenn Jesteburg patzt und die Nienhäger gewinnen. „Das wäre ein tolles Gefühl“, so Netemeyer.

Auetal hält der Trainer aber für sehr spielstark. „In Sachen Einstellung, Disziplin und Engagement müssen wir voll abliefern“, sagt Netemeyer, der wieder auf Torhüter Alexander Lüer und Aykut Arslan zurückgreifen kann. „Wer spielt, kann ich aber noch nicht sagen“, betont der Trainer, „zuletzt haben alle, die reinkamen, abgeliefert.“ Somit könne sich keiner sicher sein, ob er spiele.

SSV Südwinsen –

TV Meckelfeld

(Sonntag, 15 Uhr)

Nach Soltau und Jesteburg wartet auf den SSV Südwinsen mit dem TV Meckelfeld die nächste harte Nuss. „Trotz der beiden Niederlagen hat die Mannschaft nicht enttäuscht“, betont SSV-Trainer Roy Nischkowsky, „wir sind überhaupt nicht unzufrieden.“ Gegen Meckelfeld sollte sich die Mannschaft dafür auch mal wieder belohnen. „Wir können befreit aufspielen und wollen das Spiel bestimmen“, sagt Nischkowsky.

Wichtig sei, dass seine Mannschaft den schnellen Spielaufbau des Tabellenzweiten gleich unterbinde. Die Personalsituation hat sich zur vergangenen Woche noch nicht verbessert. Das SSV-Trainerduo muss auf Christian Grabowski und Martin Engeldinger verzichten. Letzterer ist aber zumindest wieder im Training. Außerdem sind die Einsätze der Ziesenis-Brüder, Timo und Philipp, Kai Liebenau, Stephan Kleinschmidt und Tim Klein fraglich.