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Lokalsport Heiße Duelle am Eisteich für Wathlinger "Pistoleros"
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14:35 06.10.2017
Von Oliver Schreiber
ErhardOehns Quelle: Michael Schäfer
Wathlingen

„Unser Ziel sind ganz klar zwei Siege“, macht SVW-Teammanager Erhard Oehns unmissverständlich klar. Der 260-Kilometer-Trip ins „Blankenese von Schleswig“ (in Anlehnung an die vielen Villen im Ort) samt Übernachtung kostet die Wathlinger mit ihrem Elf-Personen-Tross rund 1000 Euro, der über Sponsoren finanziert wird. Da will man natürlich nicht mit leeren Händen heimkehren.

Zumal sich die Freischützen in dieser Saison gegenüber dem Vorjahr (Rang sieben) noch einmal um mindestens zwei Plätze verbessern wollen. Insgeheim nimmt das Team Rang vier ins Visier, der zur Teilnahme an der Endrunde der Deutschen Meisterschaft berechtigt. „Dafür muss aber einiges zusammenkommen. Braunschweig, Kriftel, Berlin und Bassum sind die Favoriten, dahinter sind wir mit einigen Teams auf Augenhöhe“, erklärt Oehns.

Laut Setzliste sind die Wathlinger gegen die Ostfriesen aus Leegmoor Favorit, im Vorjahr gab es einen klaren Sieg. Mit Aufsteiger Raesfeld begegnet man sich auf Augenhöhe, nicht zuletzt dadurch, dass sich die Münsterländer mit dem ehemaligen Broistedter Top-Schützen Jan Brückner (181 Ringe im Schnitt) verstärkt haben. „Aber der erste Wettkampf ist immer ganz speziell. Da ist die Setzliste nicht immer unbedingt so aussagekräftig. Da gilt es vor allem, Nerven zu bewahren“, erläutert Oehns, der mit den Trainingseindrücken seines großen Zwölfer-Kaders durchaus zufrieden ist.

Die Wathlinger „Pistoleros“ fahren mit sieben Schützen in den hohen Norden. Mit dabei sind auch die beiden britischen „Legionäre“ Kristian Callaghan und Coral Kennerly, von denen pro Wettkampf aber immer nur einer schießen darf. Noch steht nicht genau fest, wer von den beiden zuerst antritt.

Ansonsten steht die Anfangsformation des SVW gegen Leegmoor. An Position eins wird Christian Oehns schießen, die weiteren Startplätze belegen Philip Aranowski, Neuzugang Jörn Nachtigall und Torben Wolf. Für die Partie gegen Raesfeld steht zudem Benjamin Forke bereit. Gespannt sein darf man dabei auf das Bundesliga-Debüt von Nachtigall – mit 34 Jahren. „Jörn hat zwar große Erfahrung mit vielen Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften, aber eben noch nie in der Bundesliga geschossen. In einem Mannschaftswettbewerb zu schießen, ist etwas ganz anderes als als Einzelschütze“, meint Oehns.