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Lokalsport Hermannsburger Judoka haben Gegner fest im Griff
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19:36 07.06.2016
Von Carsten Richter
Auf Miriam Garmatter (rechts) ist Verlass: Ihre Gegnerin Sophie Dudziak hatte die langjährigeKämpferin souverän besiegt. Generell überzeugten die Hermannsburgerinnen mit schönen Techniken. Quelle: Benjamin Westhoff
Hermannsburg

Schon von Anfang an lief es rund für die Gastgeber. In der ersten Begegnung gegen den PSV Duisburg siegte die Hermannsburgerin Daisy Reis in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm kampflos. Sie hatte Glück: Die Duisburger waren in dieser Gewichtsklasse nicht besetzt. „Dadurch sind wir schnell in Führung gegangen. Da waren die letzten Partien schon unwichtig“, sagt Frank Walzer, Judo-Abteilungsleiter beim TuS Hermannsburg.

Danach folgte aber zunächst eine wahre Siegesserie: Punktegarant Miriam Garmatter war, wie erwartet, in Topform und bezwang ihre Kontrahentin Sophie Dudziak nach 3:48 Minuten. Auf erfahrene Judoka wie sie hatte Trainer Dieter Wermuth bei den Heimwettkämpfen gesetzt.

Ebenfalls mit dabei und ebenfalls stark waren die Niederländerinnen Lena Buseman (Gewichtsklasse über 78 Kilogramm) und Paula Borgonje (unter 52 Kilogramm) – sie bauten die Führung für die Gastgeber weiter aus. Die niederländischen Judoka der Duisburger hingegen waren nicht mitgereist, auch das war ein klarer Vorteil für das Team aus dem Celler Nordkreis. Erst die beiden letzten Kämpfe gingen an die Gäste: Laura Wieddekind (Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm) und Kyra Quast (bis 78 Kilogramm) unterlagen ihren Gegnerinnen Alexandra Dörper und Julia Bente Malcherek. Für das Ergebnis waren das aber nur kleine Schönheitsfehler.

„Da sind wir natürlich sehr motiviert in den Kampf gegen den JC Wermelskirchen gegangen“, sagt Walzer. Es folgten Kämpfe mit identischem Verlauf. Ein Sieg folgte auf den anderen. Elisa Schreiber hatte ihre Gegnerin nach nur 45 Sekunden bezwungen, erst Wieddekind und Quast unterlagen erneut. „Ein Sieg gegen Wermelskirchen war nicht unbedingt zu erwarten“, sagt Walzer, der sich noch gut an die 2:4-Niederlage bei den Heimwettkämpfen im vergangenen Jahr erinnert.

Nach dem erfolgreichen Wochenende haben sich die Hermannsburgerinnen den zweiten Tabellenplatz gesichert. Am 25. Juni stehen die nächsten Begegnungen auf dem Spielplan: mit Gastgeber MTV Vorsfelde (derzeit auf Platz drei) sowie Schlusslicht VfL Stade, der bislang noch sieglos blieb. „Mit den Gegnern können wir durchaus mithalten“, ist Walzer zuversichtlich.