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Lokalsport Hermannsburger Judoka mit bitterem Auftakt
Sport Sport regional Lokalsport Hermannsburger Judoka mit bitterem Auftakt
20:35 25.04.2016
Von Uwe Meier
Hermannsburg

Eigentlich sollte es in die andere Richtung gehen. „Wenn ich vor dem Start so unseren Kader angeguckt habe, habe ich mich im Stillen gefragt, wer uns den eigentlich schlagen soll“, verrät Wermuth. Doch auch ein Judo-Urgestein kann sich irren. Denn manchmal kommt es erstens anders, als man zweitens denkt. Gleich beim Saisonstart standen eine Reihe von TuS-Kämpferinnen nicht zur Verfügung. Abiturprüfungen, Verletzungen, Familienfeste und auch Vergesslichkeit führten dazu, dass die Hermannsburgerinnen nicht mit ihrem kompletten Kader antreten konnten.

„Es lief dann auch eher durchwachsen. Ein Auftakt nach Maß war das jedenfalls nicht“, so Wermuth, der aus familiären Gründen selbst nicht mit nach Duisburg gereist war, sich anschließend aber genauesten über den Ablauf berichten ließ.

Irgendwie lief alles schief, was nur schieflaufen konnte. Denn eigentlich sollte Paula Borgonje in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm für einen erfolgreichen Auftakt sorgen. Doch die Niederländerin hatte zu Hause ihren Pass vergessen und durfte somit nicht auf die Matte. Und dann ging alles ganz schnell. Der erste und auch zweite Kampf gingen verloren, die Köpfe der TuS-Kämpferinnen gingen nach unten und der Brander TV hatte wenig später gewonnen. „Das war dann schon heftig“, sagte Wermuth.

Am Samstag, 4. Juni, wollen es die Hermannsburgerinnen besser machen. Dann stehen zwei Heimkämpfe gegen PSV Duisburg und JC Wermelskirchen anstehen.