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Lokalsport Hermannsburger Judoka starten nervös in 2. Bundesliga
Sport Sport regional Lokalsport Hermannsburger Judoka starten nervös in 2. Bundesliga
22:51 13.05.2014
Hermannsburg

„Wir sind nicht zufrieden“, sagt Judotrainer Dieter Wermuth vom TuS Hermannsburg zum ersten Wettkampftag der 2. Bundesliga. Zwar holte die Frauenmannschaft einen Punkt durch ein 3:3-Unentschieden gegen Stella Bevergern, doch Wermuth weiß, dass mehr in seinen Damen gesteckt hätte. Dem Gastgeber PSV Duisburg unterlag das Team 2:4 und steht jetzt auf Platz sieben der Tabelle.Mit einem unvollständigen Kader traten die Hermannsburger am Sonnabend an. „Gegen Duisburg hätten wir unsere beiden Holländerinnen gut gebrauchen können“, sagt Wermuth, doch die waren mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs. Trotz knapper Besetzung ist aber in jeder der sieben Gewichtsklassen eine Kämpferin angetreten. In der ersten Runde kämpften die TuS-Damen gegen Stella Bevergern. Neuzugang Sarah Hawkes (Gewichtsklasse über 78 Kilogramm) war bei ihrem Bundesliga-Debüt nervös und machte einen Fehler, der zu Hansoku-make und damit zur Disqualifikation führte.Auch Anika Wohlers (bis 48 Kilogramm) war nicht zufrieden mit ihrem ersten Kampf, der unentschieden endete. „Ich habe die Gegnerin bereits gekannt und wusste daher eigentlich wie sie kämpft“, sagte sie. Gegen Duisburg überraschte Wohlers dann aber Trainer Wermuth und legte ihre Konkurrentin bereits nach zwölf Sekunden auf die Matte. „Ich habe gehofft, dass ich gewinne. Dass es so schnell geht, habe ich nicht gedacht“, sagt Wohlers.Teamkollegin Paula Sommer (bis 63 Kilogramm) siegte gegen Duisburg ebenfalls mit der höchsten Wertung Ippon, obwohl sie in der höheren Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm antrat. Trainer Wermuth änderte die Aufstellung, da Sommer mit dem Kampfstil ihrer ursprünglichen Gegnerin nicht zurecht kommt.An ihre Stelle trat Miriam Garmatter (bis 57 Kilogramm), die nun in der Konkurrenz bis 63 Kilogramm startete. Garmatter war noch geschwächt durch eine Gehirnerschütterung, die einige Wochen zurück liegt. Sie unterlag der Gegnerin.Für die ausgeschiedene Hawkes trat Inken Hildebrandt im Schwergewicht an. „Inken war auch zum ersten Mal dabei und machte den gleichen Fehler wie Sarah Hawkes. Ich denke, durch diese Erfahrung halten die beiden beim nächsten Mal besser mit“, sagt Wermuth.

Von Johanna Müller