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Lokalsport Hermannsburger Judoka wollen Favoriten ärgern
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19:00 12.09.2013
Die Judoka des TuS Hermannsburg (hier Miriam Garmatter in blau) treffen am Sonnabend auf den viermaligen Deutschen Meister PSV Brandenburg. Quelle: Gert Neumann
Hermannsburg

Am letzten Kampftag der Saison treffen die Judodamen auf den viermaligen Deutschen Meister PSV Brandenburg. Die Kampfmoral in der Mannschaft ist trotz der ernüchternden Ausgangssituation hoch: „Wir werden alles versuchen, um die Favoriten zu ärgern. Unsere Motiviation ist hoch, ansonsten müssten wir gar nicht erst anreisen“, so Wermuth.

Die Gründe für den vorzeitigen Abstieg aus der Erstklassigkeit kann der Judo-Trainer klar benennen. „Lena hat uns während der ganzen Saison oft gefehlt“, sagt er. Gemeint ist Lena Busemann, Kämpferin des niederländischen Nationalkaders. Im Training und bei Wettkämpfen sei sie oft nicht dabei gewesen. „So haben wir wichtige Kämpfe knapp mit 3:4 verloren. Oft hat dieser eine wichtige Punkt gefehlt“, meint Wermuth. Wenn der TuS immer mit der kompletten Mannschaft hätte antreten können, wäre er niemals in Abstiegsnot geraten, ist sich der Hermannsburger sicher. Doch trotz des Abstieges in die zweite Liga wird Busemann beim TuS Hermannsburg bleiben. „Lena ist jetzt seit drei Jahren in unserer Mannschaft dabei und hat mir versprochen, dass sie mit in die 2. Liga geht. Sie ist eine sehr gute Kämpferin, mit der wir noch viel erreichen können“, so der Trainer.

Wermuth versucht der Zeit in der 2. Liga mit positiven Erwartungen entgegenzutreten. „Hier können wir unseren Frust abbauen und endlich wieder Erfolge feiern. Wenn man ständig nur verliert, fällt eine Mannschaft auch auseinander“, sagt er. Nach dem letzten Kampftag in Brandenburg wird es im Oktober ein Trainingslager in Hermannsburg geben, um die Saison noch einmal gemeinsam durchzusprechen. Danach konzentrieren sich die Kämpferinnen auf die Einzelmeisterschaften, bevor dann im Februar das nächste Trainingslager für die kommende Saison stattfindet.

Von David Sarkar