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Lokalsport Hertha BSC zu stark für TuS Celle 92
Sport Sport regional Lokalsport Hertha BSC zu stark für TuS Celle 92
20:43 05.10.2015
Von Uwe Meier
Tischtennis, 3. Bundesliga: TuS Celle 92 - Hertha BSC Berlin Nils Hohmeier Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Siegchancen hatten sich die Celler gegen das Topteam aus Berlin ohnehin wenige ausgerechnet. Doch nach einem starken Auftakt keimten Hoffnungen auf, für eine Überraschung sorgen zu können. Doch die TuS-Spieler schafften es anschließend nicht, ihr Niveau aufrechtzuerhalten und unterlagen letztlich verdient mit 2:6.

Unzufrieden war Trainer Frank Schönemeier dennoch nicht: „Wir stehen jetzt trotz drei verlorener Spiele auf dem achten Tabellenplatz, der den Klassenerhalt bedeutet“, so der TuS-Coach, der den kommenden Aufgaben gegen TTC Seligenstadt und TTC Bergneustadt II zuversichtlich entgegensieht: „Ich weiß, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auf die bisherigen Leistungen lässt sich aufbauen.“

Beide Trainer hatten im „Pokerspiel“ um die Aufstellung der Doppel den gleichen Gedanken. Beide stellten ihre besten Doppel an Position zwei auf. „Heute waren die Doppelpaarungen anders, als ich es mir erhofft hatte, aber wir schaffen es trotzdem, die Doppel ausgeglichen zu gestalten“, war sich Schönemeier vor den ersten Partien sicher.

Er sollte recht behalten. Denn in beiden Doppeln agierten die Celler mit den Gegnern auf Augenhöhe. Beide Matches wurden erst im fünften Satz entschieden. Einmal verließen die Celler als Sieger die Platte. Nach dem guten Auftakt ging es im oberen Paarkreuz erfolgreich für die Gastgeber weiter. Nils Hohmeier erfüllte eine zuvor ausgegebene optimistische Prognose. Er dominierte gegen den Ex-Celler Arne Hölter klar. „Das war sicher eines meiner besten Spiele für den TuS 92“, meinte der Sieger anschließend.

Tobias Hippler hielt am anderen Tisch gegen Deniz Aydin nur bis zum 4:0 im ersten Satz mit. Danach punktete Deniz immer wieder mit seinen Aufschlägen und seiner Rückhand und ließ dem Celler keine Chance. Nach dem 2:2 herrschte jedoch Zuversicht, wenigstens ein Unentschieden zu holen. Doch obwohl sich die TuS-Spieler nach Kräften mühten, gelang kein weiterer Punktgewinn mehr. Hippler schaffte es immerhin, den Ex-Celler Hölter in den fünften Satz zu zwingen, den er dann aber mit 5:11 relativ klar abgab. „Obwohl Arne sicher besser als heute spielen kann, glaube ich dennoch, dass ich von seinem Leistungsvermögen nicht weit entfernt bin“, meinte der Unterlegene anschließend.

TuS Celle 92 – Hertha BSC Berlin 2:6. Yannick Dohrmann/Alexandru Mircea – Deniz Aydin/Andy Römhild 2:3; Nils Hohmeier/Tobias Hippler – Arne Hölter/Sebastian Borchardt 3:2; Hohmeier – Hölter 3:0; Hippler – Aydin 0:3; Dohrmann – Romhild 1:3; Mircea – Borchardt 0:3; Hohmeier – Aydin 1:3; Hippler– Hölter 2:3.