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Lokalsport Hippler und Hohmeier haben Deutsche Meisterschaften im Blick
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18:42 19.10.2016
Celle Stadt

Bei der letzten Auflage der Juniorenmeisterschaft holte er nach einem starken Turnierverlauf und nur einer Niederlage die Goldmedaille. Auch sein Mannschaftskollege Hohmeier musste nur eine Niederlage einstecken, doch diese war ausschlaggebend dafür, dass er am Ende nicht mehr als den fünften Rang herausholte, der deutlich unter seinen Erwartungen war.

Mit dem ersten und dritten Platz bei dem Landesranglistenturnier konnten sich Hippler und Hohmeier in diesem Jahr für das große bundesweite Ranglistenturnier qualifizieren. „Die Jungs können sich da mit Spielern aus der zweiten Garde messen. Sie werden viele Erfahrungen sammeln“, erklärt Coach Frank Schönemeier.

Das Besondere ist diesmal: Für Hippler und Hohmeier steht die erste Teilnahme an der Ausscheidung der Herren an. Die Gegner der ersten Runden kennen die beiden noch nicht, da die Auslosung noch nicht stattgefunden hat. Eines ist aber sicher: Spieler wie Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov werden bei dem Turnier nicht teilnehmen, die sind zeitgleich bei der Europameisterschaft vertreten.

Hippler wird mit dem Erfolg aus dem Vorjahr bei der Jugend und seinen sechs Einzelsiegen in der dritten Liga mit gestärktem Selbstbewusstsein in das Turnier gehen. „Ich bin momentan in einer Topform. Die Auftritte in der Liga und auch beim Jugendturnier in Prag geben mir Mut und Selbstvertrauen, dass ich mein Ziel erreiche“, gibt sich Hippler sicher. „Mit dem guten Start der Mannschaft in diese Saison kann jeder Spieler mit einem gestärkten Selbstvertrauen in die kommende Aufgabe gehen“, bestätigt Hohmeier die Meinung seines Teamkollegen.

Erfahrungen sammeln steht am Wochenende im Vordergrund. „Doch wenn dabei die Qualifikation für die Meisterschaft mit herausspringt, hätte ich nichts dagegen“, so Hohmeier weiter.

Das wird allerdings nicht ganz so einfach. Denn dass es eine ganz andere Nummer wird als die Ranglistenturniere bei den Junioren, da sind sich die beiden einig. „Die Ausscheidungen der Herren sind komplett anders als die in der Jugend, dort werden auch Spieler aus der ersten Bundesliga mitspielen“, erklärt Hohmeier. „Einen Platz unter den besten 13 schätze ich für beide Spieler wahrscheinlich ein. Der Turniersieg wird dagegen sehr schwierig“, prognostiziert Trainer Schönemeier. (bjb)

Von Björn Beinhorn