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Lokalsport Im Osten wenig Gutes: Nur TuS Bergen gewinnt
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19:34 10.11.2014
Celle Stadt

Aufsteiger HBV 91 Celle spielte beim MTV Dannenberg zwar ganz ansehnlich, stand am Ende aber ohne Punkte da. Der Aufsteiger ist nun mit 2:8 Punkten Zwölfter. Und die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen enttäuschte beim keineswegs starken SV Teutonia Uelzen-Salzwedel komplett und verlor 16:22. Damit belegt das Röper-Team mit 4:8 Zählern Platz neun.

MTV Dannenberg –

HBV 91 Celle

29:24 (15:10)

Das erste Mal in dieser Saison waren die 91er so richtig unzufrieden. Nicht, weil sie etwa schlecht gespielt hätten, sondern weil viel mehr drin war. „Aber wir sind an unseren eigenen Fehlern gescheitert“, erklärte der neue Coach Lutz Günther und meinte damit die schlechte Chancenverwertung. So vergab der HBV unter anderem gleich fünf Strafwürfe.

Nach der Pause drehte Celle sogar richtig auf, kam auf 17:19 heran – aber zu mehr reichte es wegen oben angesprochener Malaise eben nicht. Dennoch ist der Neuling nicht entmutigt, im Gegenteil: „Es macht richtig Spaß in dieser Liga, gerade in den vollen Hallen auswärts“, so Günther. Wenn jetzt noch das ein oder andere Pünktchen dazu käme, käme der Neuling aus dem Freudentaumel vermutlich gar nicht mehr heraus.

Tore für HBV 91 Celle: M. Kaplick (7), B. Kaplick, Kleinow, Donner (je 4), Müller (3), Möller (2).

SVT Uelzen/Salzwedel –

HSG Adelheidsdorf-Wathl.

22:16 (12:6)

„Das war richtig großer Mist“, fand HSG-Coach Lutz Röper harsche Worte für die Minusleitung seiner Mannschaft. In der Tat war es nach der guten Dannenberg-Leistung der HSG ein Rückfall in die handballerische Steinzeit. Standhandball vom Feinsten, auch die Einzelaktionen verpufften absolut – und so war das Spiel in der 23. Minute beim 8:2 für Teutonia bereits gelaufen.

Und hätte Martin Zywicki im Tor nicht als einziger Normalform erreicht, wäre die Niederlage durchaus doppelt so hoch ausgefallen. „Ich bin sprachlos. Allerdings kann diese Mannschaft sich genauso gut steigern wie sie in ein Leistungsloch fällt“, übt sich Röper dennoch in Zweckoptimismus.

Tore für HSG Adelheidsdorf-Wathlingen: P. Zywicki (5), Behrend (3), Gallathé, Bliedung, Hebecker (je 2), Eichhorn, Twelkemeyer (je 1).

SG Südkreis Clenze –

TuS Bergen

25:26 (11:15)

TuS bestand den Charaktertest und gewann das Spiel glücklich. Bergen begann ordentlich. Doch die Gäste leisteten sich immer wieder Unachtsamkeiten und verpassten dadurch einen größeren Vorsprung zur Halbzeit. „Leider haben wir nicht konstant genug gespielt“, befand TuS-Außen Dominik Blancbois. In der zweiten Hälfte war das Spiel beim 21:16 schon fast in trockenen Tüchern. Doch mit Fahrlässigkeit ist kaum zu beschreiben, was dann folgte. Bergen ließ Clenze ins Spiel kommen, auf einmal führte der frenetisch unterstützte Gastgeber 23:22. Doch dann zeigten die Gäste Charakter, kämpften wie die Löwen und hatten endlich auch mal das nötige Quäntchen Glück. „Hauptsache gewonnen“ lautete das Berger Credo und das von Trainer Jörg Matthée. (mm)

Tore für TuS Bergen: Eggersglüß (8), Blancbois (7), Brodde (4), Nowak (3), Pechmann (2), Herbst, Ahrens (je 1).

Von Stefan Mehmke