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Lokalsport Jubiläumsfeier in der Nordwall-Halle
Sport Sport regional Lokalsport Jubiläumsfeier in der Nordwall-Halle
17:37 16.04.2013
Jubiläumsfeier mit sportlichen - Darbietungen: In der MTV-Halle am - Nordwall ging es noch einmal hoch her. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

Ralf Blidon. Präsident des MTV Eintracht Celle, nahm bei seiner Rede geschickt die Stadt Celle in die Pflicht. „Weshalb wir die 100 Jahre alte Halle feiern und gleich eine Abrissparty geben? Weil wir als Verein nach vorne sehen und davon ausgehen, dass für uns die Gläser immer halbvoll und nie halbleer sind. Weil wir sicher sind, dass die Stadt niemals die Halle abreißen wird, bevor Ersatz geschaffen wurde“, so Blidon optimistisch.“

Den MTVE-Boss dürfte besonders das Grußwort des Celler Bürgermeisters Heiko Gevers erfreut haben, der die Halle als „Perle der Altstadt“ bezeichnete und besonders durch den Satz: „Ich weiß auch nicht, was aus der Halle wird. Ich weiß aber, dass es einen entsprechenden Ersatz geben wird“ viele Sympathien erwarb.

Was Hartmut Ostermann, den Vorsitzenden des Kreissportbundes Celle, zur Aussage drängte, dass der KSB Celle mit seinen 240 Vereinen und 68.000 Mitgliedern eine starke Kraft sei, die sich an diese Worte erinnern wird und an der man nicht vorbeigehen kann. „Wir haben die Aussagen vernommen und achten auf ihre Einhaltung“, bestätigte er.

Der folgende sportliche Block hatte es in sich. Roland Elsner hatte sieben Jugendliche zum Parcours-Lauf gebeten. Mit einem drei Meter tiefen Sprung von den Besucherrängen stürmten die Kids durch die Halle, ließen Barren und Böcke hinter sich und begeisterten die Besucher mit gekonnten Übungen und sportlichen Höchstleistungen. Dies galt auch für die Rollschuhsport-Vorführungen und die Schaueinlage der Fechter.

Erst danach war eigene Kreativität der Gäste beim Tanz nach der Musik von DJ Benjamin Adam gefragt. Der gesellschaftliche Teil, der Austausch von Erinnerungen, ließ die Anwesenden später in der Fitness-Bar immer näher zusammenrücken. Fast einhelliger Tenor: Am besten wäre es, wenn die „historische“ Halle nicht abgerissen wird.

Von Gert Neumann