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Lokalsport Judo-Damen erwarten harten Kampf
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18:10 21.09.2017
Die Judoka des TuS Hermannsburg um Elisa Schreiber (blau) haben in dieser Saison schon so manchen Gegner auf die Matte gelegt.  Quelle: Alex Sorokin
Hermannsburg

Beim TuS halten sich die Aufstiegsambitionen in Grenzen. „Die Mannschaft ist noch nicht bereit dazu“, sagt TuS-Trainer Dieter Wermuth. Zudem gebe es bestimmte Vorgaben, die der Verein erfüllen müsste. „So müssen zum Beispiel alle Gewichtsklassen doppelt besetzt sein“, sagt Walzer. Ein Problem für die Hermannsburger-Judoka, die Nachwuchssorgen haben. „Die Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung haben zurzeit ja viele Vereine“, so Walzer. Das zeigt sich auch in der Liga, in der der TuS in der aktuellen Spielzeit nur gegen vier andere Vereine antreten muss. Die normale Staffelgröße in der 2. Bundesliga beträgt neun Teams. „Die Größe der Liga ist unbefriedigend, aber daran wird sich wohl so schnell nichts ändern“, sagt Walzer.

Ebenfalls unbefriedigend ist der Kader, mit dem der TuS nach Düsseldorf fährt. Denn von den 23 Judoka, werden wohl nur acht antreten. „Viele fallen aus, weil sie zur Schule müssen oder auch weil sie verletzt sind“, erklärt der Abteilungsleiter.

Unter anderem die Leistungsträger Kyra Quast, Yvonne Odink und Katharina Wendt werden verletzungsbedingt nicht gegen den JC zur Verfügung stehen. Wendt und Odink fielen bereits in der kompletten Saison aus. „Wenn die fit sind, dann sieht das mit dem Aufstieg in der nächsten Saison schon viel besser aus“, so der Trainer. Dennoch sei er auch mit dem aktuellen Verlauf zufrieden. „Die Mädels haben gute Kämpfe gezeigt. Deshalb ist es blöd, dass wir lieber noch nicht aufsteigen sollten. Aber um in der ersten Liga nachhaltig erfolgreich zu sein, brauchen wir mehr Leute – und mehr Geld.“