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Lokalsport Judokas aus Nienhagen erkämpfen fünf Medaillen
Sport Sport regional Lokalsport Judokas aus Nienhagen erkämpfen fünf Medaillen
16:52 06.10.2016
Von acht Judokas des SV Nienhagen freuten sich vier in Bremen über den Norddeutschen Vize-Meistertitel. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Bremen

Moritz Fuchs, Salih Ayas und Pascal Reichardt mussten alle eine Auftaktniederlage hinnehmen und sich anschließend in der Trostrunde behaupten. Die drei Judokas setzten sich dabei gut in Szene. Alle erreichten das kleine Finale und kämpften um Bronze, allerdings unterlagen Fuchs, Ayas und Reichardt in aufopferungsvollen Kämpfen ihren Gegnern. Die drei Nienhäger errangen jeweils den fünften Platz.

Jakob Hermann kämpfte sich mit starken Leistungen bis ins Halbfinale der Gewichtsklasse 34 bis 55 Kilogramm. Dort unterlag er dem späteren Norddeutschen Meister und kämpfte anschließend ebenfalls um die Bronzemedaille. In diesem Duell kam es zu einer Neuauflage des Finalkampfes bei den vorangegangenen Landesmeisterschaften: Hermann traf auf den Hildesheimer Sebastian Kunze. Damals noch unterlegen setzte der Nienhäger seinen Griff diesmal deutlicher durch und besiegte seinen Gegner im Golden-Score. Damit sicherte sich Hermann die Bronzemedaille.

Mia Bucholz, Veysel Ayas, Paul Steinbrink und Andre Ndambaxi überzeugten ebenfalls mit ihren Leistungen. Bucholz und Ayas waren im vergangenen Jahr noch bei den Landeseinzelmeisterschaften gescheitert und zeigten nun, welch große Entwicklung sie in der Zwischenzeit gemacht hatten. Beide Judokas kämpften sich bis ins Finale. Ndambaxi, der bei den Landeseinzelmeisterschaften noch Fünfter geworden war, und Teamkollege Steinbrink zogen nach und erreichten auch das Finale.

Bucholz, Ayas, Steinbrink und Ndambaxi kämpften voller Engagement um den Meisterschaftstitel. Nach Ablauf der Kampfzeiten mussten sich jedoch alle vier Judokas knapp geschlagen geben. Die Norddeutschen Vize-Meistertitel entschädigten die Nienhäger jedoch und ließen sie zufrieden in die Heimat zurückkehren. Auch das Trainer-Duo Maik Edling und Niko Kapps war stolz auf die Leistung ihrer jungen Kämpfer.

Von Amelie Thiemann