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Lokalsport Junges Talent aus Nienhagen: Kleiner Mann, großes Tennis
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16:17 25.07.2018
Von Uwe Meier
Quelle: Stefan Erdmann-Jesnitzer
Nienhagen

Nienhagen. Ganz so abwegig erscheint die Verwirklichung dieses Traums nicht. Immerhin wandelt in Monaco Julius Erdmann-Jesnitzer auf den Spuren der Großen. Beim Tennis-Jugendturnier in Monte Carlo hat das Tennistalent die U10-Konkurrenz für sich entschieden. Und das sogar als erster Deutscher, wie der Turnierveranstalter versicherte. In einem hochklassigen Finale auf dem Center Court, auf dem Rafael Nadal vor einem Monat die Monte Carlo Masters gewonnen hatte, ließ er seinem französischen Konkurrenten beim 6:2, 6:3-Sieg keine Chance. Insgesamt waren bei der Veranstaltung 247 Jungen und Mädchen aus 20 Nationen von den Altersklassen U9 bis U16 an den Start gegangen.

„Julius war natürlich extrem stolz“, berichtet sein Vater Stefan Erdmann-Jesnitzer nach dem Endspiel des internationalen Turniers. Sein Sohn bekam während der Siegerehrung einen riesigen Pokal aus den Händen der Tennislegende und ehemaligen Nummer zwei der Weltrangliste, Guillermo Vilas, überreicht. Der Argentinier war sichtlich beeindruckt vom heutigen Niveau der kleinen Meister. Und an den neunjährigen Nienhäger gerichtet sagte er: „Weiter so. Du bis sicher ein ganz großer Star von Morgen.“

So weit ist es aber noch lange nicht. „Die nächste Niederlage kommt bestimmt, der nächste tolle Sieg aber sicherlich auch“, sagt Julius Vater Stefan, der zusammen mit Mutter Nina darauf achtet, dass der talentierte Sohn den Spaß nicht verliert. „Wichtig ist eine langfristige stetige Entwicklung des Jungen, damit er sein Talent weiter entfalten kann und nicht wie viele andere talentierte Kinder frühzeitig verbrannt wird“, unterstreicht Stefan Erdmann-Jesnitzer. „Von nix kommt nix, zu viel zu machen ist am Ende aber auch nix!“

Dabei war es gar nicht so einfach gewesen, überhaupt eine Spiellizenz für das Turnier zu bekommen. „Das war schon eine kleine Hürde“, erzählt Julius Erdmann-Jesnitzer. Zum einen war Julius, der in Deutschland schon zu manchen Titel erringen konnte, noch nicht so bekannt. Des Weiteren müssen für Frankreich umfassende „medizinische Prüfungen“ abgelegt werden, die die Fähigkeit des Kindes für Wettkampftennis attestieren, bevor eine solche Lizenz ausgestellt werden darf. Aufgrund seiner konstanten Leistungen in Deutschland und in den USA, war es aber letztlich möglich, die Lizenz der höchsten Stufe Niveau 4 zu bekommen, was ihm die Teilnahme erst ermöglicht.

„Der Aufwand und die Vorbereitung haben sich aber für Julius mehr als gelohnt. Sie sind ein weiterer Meilenstein auf einem sehr langen Weg, mal richtig gut Tennis spielen zu können“, so seine Eltern. Die zweijährige Zusammenarbeit mit seinem Heimtrainer Sebastian Aickele sowie ein Besuch der Mouratoglou Tennis Akademie – dort trainieren auch Serena Williams und Novak Djokovic – haben Früchte getragen.

Am Ende seiner sportlichen Entwicklung ist Julius noch lange nicht. Um seinen Traum zu verwirklichen, benötigt es schon noch ein paar beschwerliche Schritte. Aber warum soll es eigentlich nicht klappen – das mit dem eigenen Foto im „Stars ‚N‘ Bars“...

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