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Lokalsport Kahles Reise in die Vergangenheit
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17:33 06.12.2013
Die Berger Henrik Löbens (links) und Tim Philipp (rechts) versuchen Altencelles Henrik Weinmann zu stoppen. - Für beide Celler Teams stehen nach dem Remis im Derby auch an dieser Wochenende wieder reizvolle Duelle an. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

CELLE (mm). Nach dem großen Derby geht es am 11. Spieltag der Handball-Verbandsliga der Männer nicht minder interessant weiter. Am Sonnabend um 19.30 Uhr kommt es am Heisterkamp zum grün-weißen Derby zwischen TuS Bergen und dem Ortsnachbarn TSV Wietzendorf. Zur gleichen Zeit tritt der SV Altencelle beim wiedererstarkten MTV Braunschweig an.

TuS Bergen –

TSV Wietzendorf

(Sonnabend, 19.30 Uhr)

„Nach dem Derby ist vor dem Derby. Und die Mutter aller Derbys verspricht immer viele Emotionen“, sagt TuS-Außen Dominik Blancbois vor dem ewig jungen Duell der beiden Klubs in grün-weiß. Sicher, es gab schon mal Zeiten, da standen beide Teams besser da als Rang zwölf (Bergen, 6:14 Punkte) und Platz 13 (Wietzendorf, 5:15). Gerade deswegen steht viel auf dem Spiel. Bergen kann das Mittelfeld mit einem Sieg erreichen. Die Hausherren wollen das Lokalduell genauso wie das anschließende Spiel gegen Liebenau gewinnen, um „überm Strich zu überwintern“, so Blancbois.

Doch Bergen ist ebenfalls vorsichtig, glaubt, dass die Gäste in diesem Spiel anders zur Sache gehen, mit einer sehr beherzten, offensiven Deckung. Und sie haben mit Nils Timme, der von der Außenposition mit beinahe jedem Winkel zurechtkommt, und mit dem erfahrenen Lars Worthmann sehr gefährliche Akteure in ihren Reihen. TuS, ohne den frisch operierten Matze Gehnke, dafür aber mit Niklas Pechmann, braucht für den Sieg also eine gute Abwehrarbeit mit guten Keepern. „Im Angriff werden wir schon unsere Tore machen“, glaubt Blancbois. Wie in der Vorsaison, als Bergen zweimal gewann (28:20, 32:27).

MTV Braunschweig –

SV Altencelle

(Sonnabend, 19.30 Uhr)

Für Trainer Thomas Kahle dürfte der Auftritt in der Löwenstadt ein sehr emotionaler werden, reist er doch in seine handballerische Heimat und somit in seine Vergangenheit. Zumal sein ehemaliger Spieler Heiner Münnig gerade das Traineramt vom zurückgetretenen Christoph Geis übernommen hat. Und gleich das erste Spiel am vergangenen Wochenende gewann.

Sorgenfalten macht Kahle hingegen Thorsten Dralle. Der hat sich im Derby am Daumen so sehr verletzt, dass er wohl sechs Wochen ausfällt. „Nichtsdestotrotz wollen wir uns dort nicht kampflos ergeben“, sagt Sprecher Rouven Kibellus. Altencelle setzt dabei auf die kämpferische Moral und auf hohe Konzentration von Beginn an, um als Sieger vom Feld zu gehen. Aber auch Kibellus mahnt: „Mit Braunschweig ist zu rechnen. Nach der Trainerentlassung haben sie gleich wieder gepunktet.“

Von Stefan Mehmke