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Lokalsport Kantersieg sichert HSG Lachte-Lutter die weiße Weste
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17:46 08.11.2010
Die Dritte des SVG Garßen (rote Trikots) empfing in einem Spiel der Regionsoberliga die HSG Seevetal. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

In der Handball-Regionsoberliga der Frauen sorgte SV Garßen-Celle III endlich für das erste Erfolgserlebnis. Nach großem Kampf gewann das Sander-Team gegen die favorisierte HSG Seevetal mit 28:25. Die HSG Lachte-Lutter II festigte seine Stellung in der Spitzengruppe. Gastgeber und Schlusslicht TSV Wietzendorf war beim 28:11 allerdings auch kein großer Prüfstein. SV Altencelle verlor deutlich mit 14:22 gegen TuS Jahn Hollenstedt II. TuS Hermannsburg am Lutterweg kam gegen den TuS Ebstorf 12:26 unter die Räder und die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen verlor sehr deutlich 19:31 bei HV Lüneburg III.

SV Garßen-Celle III – HSG Seevetal 28:25 (12:14). Garßen spielte gegen den Favoriten von Beginn an äußerst agil und hielt gut gegen. Auch ohne Miriam Fieker nutzte SVG die Chancen konsequent und ging nach dem Wechsel verdient in Führung. Dann steigerte sich die Deckung noch weiter, so dass der überraschende Sieg tatsächlich gelang. „Ich bin sehr, sehr stolz auf die ersten beiden Punkte“, freute sich

der sichtlich erleichterte Coach Pierre Sander.

Tore für SV Garßen III: Heider (7), Ritzke (5), Jozefowski, Neumann, Weber, Lichtenstein, Bretschneider (je 3) und Meinheit (1).

SV Altencelle – MTV Ashausen/Gehrden II 14:22 (7:13). „Die schwächste Leistung in meiner Amtszeit“, schimpfte Coach Wolfgang Weide. Die ohne Top-Spielerin Meike Weyeneth angetretenen Gastgeberinnen lagen, ehe sie sich versahen, mit 2:8 hinten. Doch innerhalb von zehn Minuten hatte SVA auf 7:8 verkürzt, Hoffnung keimte auf.

Aber in den letzten fünf Minuten schoss Hollenstedt fünf Tore in Folge und brach den Widerstand Altencelles. „Die Niederlage war viel zu hoch“, so Weide, der vor allem das Deckungsverhalten gegen die gegnerischen Kreisläuferinnen kritisierte.

Tore für Alencelle: Rothkögel (4), Hentschel (3), Bock, Fuchs (je 2), Heimes, Zimmermann und Barth (je 1).

TuS Hermannsburg – TuS Ebstorf 12:26 (8:15). Keine Chance hatte Hermannsburg gegen das ersatzgeschwächte Spitzenteam. Auch TuS musste erneut mit einer „Resterampe“ antreten – und hatte so gegen den wirklich starken Landesliga-Absteiger und Tabellenführer keine Chance.

Dabei stand vor allem die Abwehr phasenweise gut, doch im Angriff ließ TuS einfach zu viele Chancen liegen. Allerdings fand Markus Schulte trotz großen Verständnisses für die Probleme einen großen Kritikpunkt: „Einige Spielerinnen zeigen einfach nicht die richtige Einstellung“, so der Coach.

Tore für Hermannsburg: Zellmer (5), Vogelsberg, Erdt (2), Heuer, Hellfritz und Werler (1).

HV Lüneburg III – HSG Adelheidsdorf/Wathlingen

31:19 (18:10). Die HSG präsentierte sich wie ein Absteiger. Nichts gab es für die Gäste zu holen. Die Mannschaft trat desolat auf, zeigte keinen Teamgeist, keine Laufbereitschaft und leistete sich einfachste technische Fehler, die Lüneburg dankend annahm. „Das war ein einfacher Sieg Lüneburgs – im Schongang. So haben wir in der Liga nix zu suchen“, so der verärgerte Coach Ralf Peters. Der Abstiegskampf hat für die HSG nun definitiv begonnen und wird es so sehr schwer haben weitere Punkte einzufahren.

Tore für HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Dubowy (8/7), Hoffmann, Klein, Wille, Beiersdorf, Grau (je 2) und Truffel (1).

TSV Wietzendorf – HSG Lachte-Lutter II 11:28 (4:13). „Das ist nicht einfach, so ein Spiel gegen den Tabellenletzten. Jeder erwartet einen eindeutigen Sieg. Doch meine Mannschaft hat von Beginn an gezeigt, dass sie dieses Spiel ernst nimmt“, so Trainer Kuers nach dem ungefährdeten Erfolg in Wietzendorf.

Bereits nach zehn Minuten führte die HSG 6:1 und baute den Vorsprung ständig aus. Nach dem Wechsel hatte der Gast die Konzentration jedoch in der Kabine gelassen und der TSV kam ein wenig auf (8:14). Dann zogen die HSGerinnen das Tempo wieder an und zogen auf 20:10 (50.) davon.

Tore für HSG Lachte-Lutter II: Heinrich (9) Sa. Gadau, Winkelmann (je 6), Kohlstedt, Bartels (je 2), Klein, Lichthardt und Tietje (je 1).

Von Stefan Mehmke