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Lokalsport Kantersieg und Katastrophe bei Celler Handball-Verbandsligisten
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19:22 11.05.2015
Handball-Verbandsliga Männer: MTV Müden - HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf; Benedikt Mielke Quelle: Alex Sorokin
Hermannsburg

Der MTV Müden ist wieder das bestplatzierte Celler Team in der Handball Verbandsliga der Männer. Der MTV schoss Mitaufsteiger HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf mit 38:23 (19:11) aus der Hermannsburger Örtzetalhalle. Der SV Altencelle hingegen kam im Süden völlig unter die Räder, verlor bei der HSG Plesse-Hardenberg 19:43 (12:22). Damit ist Müden jetzt Siebter, Altencelle Achter.

MTV Müden –

HSG Fuhlen-H. Oldendorf

38:23 (19:11)

Mit 40 Minuten Verspätung ging’s ins Spiel, nachdem der Gast vor Hannover im Stau steckte. Müden nutzte indes die Wartezeit, um sich von dem Helferteam gebührend für die tolle Unterstützung der Saison zu bedanken. Zusätzlich verabschiedete der MTV Kai Nissen und Benedikt Mielke aus dem Team. Nissen geht in seinen wohlverdienten Torhüterruhestand und Mielke berufsbedingt nach Bayern.

Das Spiel begann mit sehr hohem Tempo, Müden legte los wie die Feuerwehr: 5:1 stand es nach vier Minuten. Die Gäste verzweifelten an der guten Abwehr der Müdener, während der MTV technische Fehler und leichte Ballverluste gnadenlos ausnutzte (10:3 nach 15 Minuten).

In der zweiten Hälfte dachte Müden gar nicht daran, das Tempo zu verschleppen und hielt es konstant hoch, spielte die Gäste regelrecht schwindelig. „Wir haben heute ein klasse Spiel abgeliefert. Das gesamte Kollektiv hat einen Top-Job gemacht. Besonders freut es mich für Kai und Benedikt“, jubelte Müdens Trainer Markus Haydl.

MTV Müden: Nissen, Weiland, Jablonski – Kirchhoff (13), Laubenstein (7), Tecklenburg, Mielke (je 4), S. Müller, H. Müller (je 3), von Bothmer, Ehlert (je 2), Kohlmeyer, Katenz (je 1), Witte.

HSG Plesse-Hardenberg –

SV Altencelle

43:19 (22:12)

Plesse wollte dem langjährigen scheidenden Trainer und Spieler Jens Wilfer einen tollen Abschied bereiten und schoss Altencelle nach allen Regeln der Kunst zusammen. Der Auftritt der Gäste hingegen war eine echte Katastrophe. Der SVA fand zu keiner Minute ins Spiel, agierte vorne viel zu harmlos und deckte hinten schlichtweg gar nicht. So stand es nach zehn Minuten 8:1, das Ding war quasi durch.

Die Südniedersachsen um Carsten Beyer und den 39-jährigen Jan Glapka (zusammen 14 Tore) machten, was sie wollten, und kamen ohne Gegenwehr zum 21-Tore-Kantersieg. „Dieses Spiel kann man nur vergessen. Es war wohl die gewisse Kopfsache“, befand Keeper Rouven Kibellus – und meinte damit wohl die diesmal komplett fehlende Einstellung. „Egal, trotzdem war es eine positive Saison“, so Kibellus, der natürlich hofft, dass die Mannschaft im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag gegen die TSV Burgdorf III wieder ein völlig anderes Gesicht zeigt.

SV Altencelle: Kibellus – Petersen (6), Fieker (1), Kisser (1), Bode (6), Weinmann (4), Woitas (2), Katzer (1), Ebel, Herbst, Peters.

Von Stefan Mehmke