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Lokalsport Kein Erbarmen für HBV 91 Celle und HSG Adelheidsdorf/Wathlingen
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20:27 04.05.2015
Handball-Landesliga Männer: HBV 91 Celle - TSV Wietzendorf. Celles Philip Müller kurz vor einem Torwurf Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

HBV 91 Celle – TSV Wietzendorf 21:29 (11:14)

Der HBV begann nicht so, wie er wollte. Die Gastgeber leisteten sich überhastete Abschlüsse, die das starke Wietzendorf mit einer eindrucksvollen ersten Welle zum schnellen 5:1 ausnutzte. Doch dann steigerten sich die 91er, kamen besser ins Spiel und sahen gut aus, wenn sie den Gast in den Positionsangriff zwangen.

Und so hielt Celle Anschluss, lag immer noch gerade in Schlagdistanz und hatte zur 50. Minute sogar die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Doch dann vergab der Aufsteiger einen Tempogegenstoß und statt 18:19 stand es ruckzuck 17:20 – die Vorentscheidung. Zumal Wietzendorf dann wieder gnadenlos die schwachen Momente der jungen Celler ausnutzte und den Sieg erbarmungslos hochschraubte. „Am Ende war die Niederlage zu hoch für diese gute Leistung“, so Torjäger Moritz Kaplick.

Tore für Celle: M. Kaplick (9); Müller, Wohlfeld (je 4), Donner, B. Kaplick (je 2).

SV Munster – HSG Adelheidsdorf/Wathlingen 38:27 (10:18)

Ohne irgendeine Chance war die HSG bei den körperlich klar überlegenen Gastgebern. Mindestens sieben Leistungsträger fehlten den Gästen, was keine Entschuldigung, aber zumindest eine Erklärung für die chancenlose Darbietung im ersten Abschnitt sein könnte.

Nach der Pause steigerte sich der Gast um Arne Twelkemeyer ein wenig und überzeugte im Angriff einigermaßen. Doch gegen 38 Gegentore konnte Wathlingen einfach nicht anspielen. „Heute war definitiv nix zu holen“, stellte HSG-Betreuer Guido Zobiack dann auch genauso lakonisch wie treffend fest.

Tore für Wathlingen: Twelkemeyer (9/1), Esser (7), Ehlerding (5), Hebecker, Sander (je 2), Bliedung, Mummert (je 1).

TV Uelzen – TuS Bergen 29:18 (7:11)

Nach dem Uelzener 2:1 wurde es Bergen zu bunt, der Favorit nahm das Heft in die Hand. Eine stabile Defensive war die Basis für das schnelle 6:2, auch wenn Uelzen zunächst auf 6:8 herankam.

Für die zweite Hälfte hatte sich Bergen nicht nur vorgenommen, Uelzens Tempogegenstöße zu verhindern; das klappte auch noch. Logische Folge: klare Führungen wie das 18:11 oder 24:13 (48.).

„Nach Einschätzung der Gastgeber war es deren schlechtestes Saisonspiel. Aber wir haben ihnen auch keine Chance gelassen“, resümierte TuS-Coach Jörg Matthée.

Tore für Bergen: Eggersglüß, Pechmann, Rodehorst (je 5), Blancbois, Brodde (je 3), Dehning, K. Nowack, Heins (je 2), Ahrens (1).

Von Stefan Mehmke