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Lokalsport Kein Sieg in Siek für TuS Celle 92
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17:39 02.04.2013
Von Oliver Schreiber
Björn Ungruhe (vorne) und Niklas Matthias bewahrten - TuS Celle 92 im Entscheidungsdoppel vor der Niederlage. Quelle: Peter Müller
Celle Stadt

„Jedes Paarkreuz sowie die Doppel haben zweifach gepunktet, selbst nach Sätzen haben wir uns Remis getrennt, sodass wir nach der bitteren Heimklatsche gegen die Füchse aus Berlin zumindest einigermaßen zufrieden sein können“, lautete der Kommentar von Manager Dieter Lorenz.

Die Doppel verliefen für die Herzogstädter eher zäh: Niklas Matthias/Björn Ungruhe landeten zwar einen Pflichtsieg gegen die Kombination Marcel Boeglin/Jan-Philipp Hoffmann, überzeugten bei ihrem 3:1-Erfolg aber nicht vollends. Yannick Dohrmann/Fabian Finkendey schlugen sich wacker gegen die Spitzenpaarung der Gastgeber, Jan Hauberg/Mulid Kushov, unterlagen aber mit 1:3 Sätzen. Nils Hohmeier/Andre Kamischke fanden nicht zu ihrem Spiel und verließen die Platte nach einer 0:3-Niederlage gegen Marc Mussäus und Sven Brockmüller als Verlierer.

Matthias, derzeit in den letzten Zügen seiner Vorbereitung auf die Abiturprüfung, musste aufgrund des damit verbundenen reduzierten Trainingsumfangs die Überlegenheit von Hauberg anerkennen. Ungruhe feierte am Nebentisch mal wieder ein Erfolgserlebnis, indem er den erfahrenen Kushov mit 3:0 glatt besiegte.

Im mittleren Paarkreuz trumpfte der Youngster der Celler, Hohmeier, ganz groß auf. Gegen den ehemaligen Schüler-Nationalspieler Boeglin spielte er unter den Augen seiner sportbegeisterten Familie hochkonzentriert, taktisch sehr klug und gewann verdient mit 3:1. Nachdem auch Dohrmann, in der Mitte eine gewohnt sichere Bank, gegen den ehemaligen Norddeutschen Vizemeister Brockmüller mit 3:1 die Oberhand behielt, schien TuS auch ohne den verhinderten Chefcoach Frank Schönemeier auf der Siegerstraße zu fahren.

Die Celler hielten den knappen Vorsprung im unteren Paarkreuz, da Finkendey, derzeit ebenfalls im Abi-Stress, die unglückliche Niederlage von Kamischke durch seinen souveränen Erfolg ausglich. Bis zur 6:5-Führung sah alles nach einem knappen Gesamtsieg für die 92er aus – doch dann schlug die Sieker Zweitliga-Reserve zurück und schockte die Gäste mit drei Siegen in Serie, die nun plötzlich mit dem Rücken zur Wand standen, da nur noch ein Remis möglich war. Doch TuS biss sich noch einmal zurück. Kamischke verkürzte auf 7:8. Im Entscheidungsdoppel retteten dann Matthias und Ungruhe durch ein 3:1 gegen Hauberg/Kushov wenigstens noch einen Punkt. „In unserer momentanen Verfassung kann uns jede Mannschaft in der Regionalliga schlagen. Aber in punkto Einstellung können wir uns nicht verwerfen“, meinte Kapitän Ungruhe.