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Lokalsport Keine Chance im Pokal für SC Wietzenbruch
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20:30 22.07.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle. SC Vorwerk –VfL Westercellen.E. 6:3 (2:2, 2:1)

Dort wurde den gut 200 Zuschauern trotz hochsommerlicher Temperaturen eine ansehnliche, schnelle und sehr faire Partie geboten. Die Westerceller Gäste bemühten sich von Beginn an um Spielkontrolle, was trotz viel Ballbesitz gegen die früh in der eigenen Hälfte störenden Vorwerker aber nicht gelang.

In der 9. Minute erkämpfte sich Robin Ohlde noch vor der Mittellinie den Ball und profitierte bei seinem Dribbling über den linken Flügel von seiner enormen Schnelligkeit. Die Grätsche von Timo Papendieck und der Rettungsversuch von Torwart Jannick Heuer kamen zu spät und das Spielgerät lag zum 1:0 im Tor des VfL. Und die zweite kalte Dusche für die Gäste folgte auf dem Fuß: Marc Matthesius spielte einen perfekten Steilpass auf den in den Strafraum eindringenden Ohlde, der daraufhin von Heuer zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tim Lehmeier sicher zum 2:0 (19.).

Auch danach blieben die Weinroten bei Kontern gefährlich, während der VfL gegen die kompakt stehenden Vorwerker seine Probleme hatte. Doch mit einem genial getretenen Freistoß des eingewechselten Niklas Pautsch, der zum 1:2-Anschlusstreffer einnetzte, wurde das Spiel deutlich offener. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang Philipp Boie ein schier unfassbares Tor. Der schnelle VfL-Stürmer umkurvte in der linken Strafraumhälfte auf engstem Raum drei Vorwerker Abwehrspieler wie Fahnenstangen und zimmerte das Leder fast von der Torauslinie zum 2:2-Ausgleich hoch in den Giebel.

Fast im Gegenzug hätte Vorwerks Torben Buschmann das 3:2 erzielt, doch danach lagen die Vorteile bei den nun stürmisch angreifenden Gästen, die mit langen Bällen immer wieder für Gefahr sorgten. Pautsch setzte einen Freistoß gegen die Latte (65.), zweimal forderte man auf der VfL-Bank vergeblich Strafstoß und zweimal konnten die Westerceller grobe Missverständnisse in Vorwerks Abwehr nicht nutzen.

„Insgesamt haben wir gut gespielt, hatten aber leider etwas Pech im Abschluus“, zeigte sich VfL-Trainer Heiko Vollmer nicht unzufrieden. So erreichten die in der Schlussphase noch einige Nadelstiche setztenden Vorwerker das anschließenden Elfmeterschießen nicht unverdient. Hier wurde SCV-Torwart Daniel Peth, der die Strafstöße von Wittenberg und Pautsch parierte, zum Helden. „Das war ein ausgeglichenens Spiel mit zwei starken Offensivreihen. Am Ende hat unser Torwart das Spiel entschieden“, freute sich SCV-Trainer Stefan Mainka.

SC Wietzenbruch –MTV Eintracht Celle0:5 (0:1)

Eine sehr einseitige Begegnung gab es am Wietzenbrucher „Alten Kanal“ zu sehen. „Wir hätten den Sack eher zumachen müssen. Aber wir haben über 90 Minuten das Spiel gemacht“, meinte MTVE-Kapitän Björn Lohmann. So dauerte es bis zur 33. Minute, bis Adrian Zöfelt nach einem Wietzenbrucher Fehlpass das 0:1 erzielte. In der zweiten Hälfte spielte der Landesligist gegen chancenlose Wietzenbrucher seine Überlegenheit dann voll aus und zeigte schöne Ballstafetten.

Es folgten schön herausgespielte Tore durch Lars Borchert (61.), Henry-Frederik Struwe (67.), Adrian Zöfelt (70.) und Dennis Runge (85.), die das Ergebnis so noch auf 0:5 schraubten, was Trainer Hilger Wirtz zufrieden registrierte.

Von Jochen Strehlau

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