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Lokalsport Keine Zeit zum Verschnaufen für TuS Celle 92
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17:30 06.01.2017
Von Oliver Schreiber
Tobias Hippler verlor im Hinspiel gegen Herne zum einzigen Mal in dieser Saison beide Einzel. Beim erneuten Aufeinandertreffen mitden Ruhrstädtern am Sonntag will er diese Scharte auswetzen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Doch dafür müssen zwei Zähler her, um den Zwei-Punkte-Abstand auf Spitzenreiter TTC GW Bad Hamm nicht größer werden zu lassen. Zudem haben die Celler noch eine Rechnung offen. „Herne hat uns als erste Mannschaft überhaupt im achten Spiel den ersten Punkt abgeknöpft. Daher ist es für uns auch eine Art Revanche“, meint Kapitän Nils Hohmeier vor der Partie am Sonntag (13 Uhr). Daher gab es selbst zwischen Weihnachten und Neujahr keine Zeit zum Verschnaufen, die Blau-Gelben haben hart trainiert.

Die Grundstimmung im Team ist positiv, obwohl TuS gegen Herne beim 5:5 am Rande einer Niederlage stand. „In Celle haben wir unser schlechtestes Spiel abgeliefert. Das begann schon mit den Doppeln, die wir beide zum einzigen Mal in dieser Saison verloren haben. Auch die beiden Niederlagen für Tobias Hippler waren einzigartig in der gesamten Hinrunde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich beides wiederholen wird“, glaubt Co-Trainer Björn Ungruhe. Hippler ist sich seines Auftrags bewusst: „Ich erwarte von mir, dass ich sowohl im Doppel als auch im Einzel deutlich besser spiele als in Celle.“

Eine große Bedeutung wird der Ausgang der Doppel haben. Hier streben die 92er mindestens ein 1:1 an. Da die Doppelreihenfolge frei wählbar ist, dürfte es bis kurz vor Beginn der Partie eine Art Pokerspiel zwischen beiden Kontrahenten geben. Eine Bank beim Hinspiel war Celles Nummer eins Philipp Floritz. Er gewann beide Einzel gegen Koyo Kanamitsu und Uros Gordic glatt in drei Sätzen, Hippler unterlag hingegen beiden jeweils knapp im entscheidenden fünften Durchgang.

Ein positiver Ausgang im oberen Paarkreuz ist also möglich. Und auch notwendig, da die Bilanz im unteren Paarkreuz durchaus negativ werden kann. „Das untere Paarkreuz der Herner mit Vladimir Petkov und Johan Hagberg gehört zu den drei besten der Liga. Beide sind schwer zu besiegen“, sagt Hohmeier, dem dieses Kunststück allerdings beim ersten Aufeinandertreffen gelang. „Ich werde wieder meinen Beitrag zum Mannschaftserfolg liefern“, verspricht Hohmeier – ganz in seiner Rolle als Kapitän.