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Lokalsport Klare Sache für Müdener Handballer in der Verbandsliga
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18:32 06.03.2017
Müden (Örtze)

MÜDEN.

MTV Müden –

MTV Eyendorf

35:20 (19:14)

Ein schnelles Spiel sahen die Zuschauer – und eine zu Beginn noch ausgeglichene Partie. Die Gäste hielten zwar mit, hatten aber Probleme, Lücken zu finden, Fabian Jablonski entschärfte viele Würfe und Marc Katenz und Nico Parpart machten leichte Gegenstoßtore. So baute der Gastgeber nach dem 10:9 den Vorsprung zur Pause aus.

Der zweite Durchgang gehörte dann Müden. Über eine schnelle zweite Welle und auch dank einiger Eyendorfer Zeitstrafen baute Müden den Vorsprung bis auf 27:19 (42. Minute) aus. Zudem biss sich Eyendorf an der guten Deckung der Gastgeber die Zähne aus. „Die Mannschaft hat heute an die Leistungen des Derbys angeknüpft und über weite Strecken einen sehr schönen Handball geboten. Besonders die Abwehr stand gut. Zudem hatte Fabian Jablonski einen guten Tag im Tor und Christopher Witte und Maximilian Ahrenbeck hielten das Zentrum der Deckung zusammen. „Mit Schwung wollen wir Mittwoch in Söhre weiter. Wir wollen Gas geben und vielleicht mit einer Überraschung nach Hause kommen“, so Müdens Trainer Markus Haydl.

MTV Müden: Jablonski, Nissen; Ahrenbeck (9), Witte (7), Parpart (6), Katenz (5), von Bothmer, S. Müller (je 3), Worthmann, D. Hüsken (je 1), Kohlmeyer, C. Hüsken, Eilmes.

HSG Rhumetal –

SV Altencelle

34:24 (15:12)

Der SV Altencelle erlebte einen rabenschwarzen Sonntag in Katlenburg. Auch wenn die Vorzeichen für den SVA nicht gerade rosig waren und die Mannschaft nur mit neun Feldspielern anreiste – so muss das nicht sein. Angeführt vom überragenden Rhumetaler Benny Jentsch (11 Tore) übernahm die HSG von Beginn an das Spiel und führte schnell 3:1. Auch nach dem 4:4 war kein richtiges Feuer zu spüren und als ein Foul von Daniel Mummert eine berechtigte Rote Karte einbrachte, war die Glut aus.

Trotz der knappen Rückraumbesetzung und einer schlappen Vorstellung verkürzte der SVA zur Halbzeit, und auch nach der Pause ging es gut für den SVA weiter. Doch statt des Ausgleichs gab es viele Fehler. Spielmacher Henrik Weinmann rieb sich auf, konnte aber das Unheil nicht verhindern: Nach dem 25:20 stellte der Gast das Handballspielen ein, während Rhumetal jede sich bietende Chance nutzte. Das Fazit von Außenspieler Sebastian Ebel: „Das war heute nichts und eine absolute Nullnummer von uns. Mit so einer Leistung gewinnst du in dieser Liga kein Spiel mehr.“ Team-Manager Reinhard Roselieb ging gnädiger mit seinen Schützlingen um: „Rhumetal hat cleverer und disziplinierter gespielt und deshalb auch verdient gewonnen.“

SV Altencelle: Schroer, C. Nowak; Mummert (1), Scherbanowitz, Kisser (3), Wernig (1), Weinmann (6), Ebel (2/2,) Schmidt-Kolberg (5), K Nowak (1), Herbst(5/3).

Von Stefan Mehmke