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Lokalsport Kleine Chance nutzen: Tischtennis-Regionalligist TuS Celle 92 hofft auf Trendwende
Sport Sport regional Lokalsport Kleine Chance nutzen: Tischtennis-Regionalligist TuS Celle 92 hofft auf Trendwende
16:33 30.01.2014
Von Oliver Schreiber
Auf diese beiden Spieler kommt es in Schwarzenbek an: - Björn Ungruhe (vorne) und Niklas Matthias wollen - und müssen Punkte für TuS Celle 92 einfahren. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Der Blick auf die Tabelle der Tischtennis-Regionalliga ist Besorgnis erregend. Sechs Punkte trennen den Drittletzten TuS Celle 92 vom rettenden Ufer, von dem zur Zeit der SC Poppenbüttel auf die im Abstiegsstrudel schwimmende Konkurrenz blickt. Drei sind es bis zum Relegationsrang. Die Blau-Gelben sind unter Zugzwang – allerdings spricht der Trend vor der Partie am Sonntag um 12.15 Uhr beim Sechsten TSV Schwarzenbek eindeutig gegen die Celler. Sechs Niederlagen in Folge haben die Blau-Gelben in akute Abstiegsgefahr gebracht – der letzte Sieg datiert vom 26. Oktober (9:6 gegen den MTV Wolfenbüttel).

Allerdings: Fünfmal mussten die 92er dabei gegen Topteams der Liga antreten. Zu einem solchen zählt auch Schwarzenbek – zumindest mittelfristig. Die Schleswig-Holsteiner wollen mit ihren talentierten jungen Spielern über kurz oder lang in der Bundesliga zu spielen. Die aktuelle Realität sieht allerdings anders aus. Das Team liegt als Sechster mit 12:10 Punkten im grauen Mittelfeld der Tabelle.

Gegen TuS 92 sind sie dennoch der Favorit. Das Hinspiel gewannen sie 9:7. Dies zeigt aber auch, dass für die Celler durchaus Hoffnung auf Zählbares besteht. Eine besondere Bedeutung werden die Resultate im oberen Paarkreuz haben. „Mit dem Schweden Frederik Lundquist und Sören Wegner haben die Schwarzenbeker neben Hertha BSC das erfolgreichste Paarkreuz der gesamten Liga. Beide sind so gut, dass sie zusammen mit ihrem gemeinsamen Doppel sechs Punkte holen können. Dies gilt es für uns zu verhindern, wenn wir eine kleine Chance auf einen Punktgewinn wahren wollen“, erklärt Mannschaftskapitän Björn Ungruhe.

In der Vorrunde verlor Schwarzenbek nur eine Partie, wenn Lundquist und Wegner dabei waren. Aber gerade das Match zwischen Ungruhe und Wegner nährt Hoffnungen bei den Cellern. Beide sind Trainingspartner und kennen sich bestens, dieses Spiel wird im Kopf entschieden.

Wichtig wird auch der Ausgang der drei Eingangsdoppel sein. Hier baut TuS auf einen Punkt im dritten Doppel mit Andre Kamischke und Yannick Dohrmann. „Yannick und ich spielen immer besser zusammen. Im Hinspiel haben wir nur knapp mit 14:16 im fünften Satz verloren. Den Spieß wollen wir umdrehen“, so Kamischke.

Im mittleren Paarkreuz mit Niklas Matthias und Dohrmann müssen dringend Punkte her, da Schwarzenbek auch im unteren Paarkreuz stark aufgestellt ist. „Yannick und ich können hier sicherlich drei Punkte holen. Vier Punkte wären wohl vermessen, aber auch im Bereich des Möglichen“, meint Matthias.

Wenn die Celler die kleine Chance erhalten wollen, noch drei Teams zu überholen, „dürfen nicht mehr viele Punkte abgegeben werden“, verdeutlicht Teammanager Dieter Lorenz.