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Lokalsport "Kleine Straße" führt Westercelles Jazzdancer zu Silber
Sport Sport regional Lokalsport "Kleine Straße" führt Westercelles Jazzdancer zu Silber
16:25 14.05.2018
Quelle: Francesco Cordeddu
Westercelle

Nach dem Saisonauftakt in Celle, bei dem Vitesse den vierten Platz belegte, hatte Trainerin Sonja Seidler noch ein paar Verbesserungen zum Stück „Ceci est ma main“ im Blick. Zur Umsetzung dieser lud die Formation sich Choreografin Susanne Gauf ein, die noch einmal einen Blick über die Tanzabfolge warf. Mit ein paar Ergänzungen und deutlich klareren Linien in den Formationen reiste das VfL-Team zum zweiten Turnier nach Stelle.

Die Vorrunde lief laut Trainerin Seidler rund, nur auf die Synchronität sollten die Mädchen noch einmal mehr achten. Diese gute Leistung wurde dann auch direkt mit dem Einzug ins Finale belohnt. Vor dem Finale waren die Tänzerinnen doch deutlich nervöser, was man ihnen auf der Fläche auch ansah. „Es haben sich ein paar Wackler und Patzer eingeschlichen“, bilanziert die Trainerin. Mit einem mulmigen Gefühl ging es zur offenen Wertung der fünf Wertungsrichter. Es folgte großer Jubel, mit der Wertung drei, sechs, vier, drei und drei sahen die Richter sie klar auf dem dritten Platz. „Das Ziel eines Treppchenplatzes war erreicht“, so Seidler.

Zum dritten Turnier ging es dann nach Schöningen. Dort tanzten sich die Mädchen durch drei Runden und haben sich sogar um einen weiteren Platz nach vorne gekämpft. Mit dem Silberrang im Gepäck ging es dann weiter nach Cottbus zum Saisonabschluss. „Nach einer langen Fahrt mit Stau musste die Formation dann ohne Pause direkt zur Stellprobe, um den Boden einmal zu testen“, erklärt Seidler. Fazit: Der Boden war stumpf, was Drehungen und Slides erschweren würde. „Aber immerhin ging es da allen Formationen gleich“, so die Trainerin.

Unbeirrt starteten die Mädchen ins Turnier. Die Vorrunde war noch nicht ganz zufriedenstellend, einige Wackler und Unsicherheiten mussten in der nächsten Runde ausgebügelt werden. Das Feld lag wieder dicht beisammen. Erleichterung herrschte nach der Verkündung des Finals, denn auch hier hatte Vitesse ein Wörtchen mitzureden. Nur bei Vitesse waren sich die Wertungsrichter mit zwei, eins, eins, eins und drei einig, dass sie dieses Turnier tatsächlich gewinnen sollten.

Die „kleine Straße“, über die man im Vorfeld schon mannschaftsintern witzelte, wurde also Wirklichkeit. Während sich Vitesse zu Saisonbeginn mit dem vierten Platz zufrieden geben musste, steigerten sich die VfL-Frauen immer weiter, der sie von einem dritten, zweiten und zuletzt den ersten Platz führte.

Ein Sieg hätte bereits die Rettung bedeutet. Doch nach der späten 1:2-Niederlage gegen Eintracht Elbmarsch muss Aufsteiger SC Wietzenbruch noch ein wenig um den Klassenerhalt bangen. Und die Art und Weise, wie die Wietzenbrucher Niederlage zustande kam, wurmte den ehrgeizigen SCW-Trainer Eike Mach dann auch mächtig. „In den entscheidenden Momenten fehlte uns die Cleverness. Die Gegentore waren vermeidbar und das ärgert mich auch deshalb so, weil uns ein Punkt heute schon weitergeholfen hätte. So bleibt es bis Saisonende noch eine enge Kiste“, schimpfte Mach.

13.05.2018

„Wenigstens ein Klassenerhalt am heutigen Tag“, hieß es bei den U19-Spielern des VfL Westercelle, deren Herz für den Hamburger SV schlägt. Denn nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen den TuS BW Lohne stand fest, dass auch in der kommenden Saison eine schwarz-gelbe Mannschaft in der A-Junioren-Niedersachsenliga antreten wird.

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Bereits zur Premiere 2015 war sie als Publikumsmagnet dabei: Heike Drechsler ruderte damals zwischen drei weiteren Spitzensportlern auf der Aller mit – und hatte gegen gestandenen Ruderer keine echte Chance. Als „Botschafterin“ der Barmer Krankenkasse kommt die Doppel-Olympiasiegerin am 25. August anlässlich der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ erneut nach Celle.

Uwe Meier 13.05.2018