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Lokalsport Kraxeln um die Wette
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16:02 31.05.2011
Helene Koch von den Hamburger Koalas. Quelle: Martina Hancke
Celle Stadt

Für eine Platzierung in den oberen Rängen reichte es dieses Mal noch nicht für die jungen Sportkletterer des Alpenvereins Celle. Sie mussten sich am Sonnabend in der CD-Kaserne beim ersten Celler Kinder-Cup im Sportklettern der starken Konkurrenz geschlagen geben.

Von Enttäuschung war dennoch nichts zu spüren: Mit vier anspruchsvollen Routenbegehungen und zwei Boulder-Strecken - Klettern ohne Seil in Absprunghöhe – kamen alle Kids in der Qualifikationsrunde auf ihre Kosten.

Schwierige Kletterwände erwarteten die 70 Teilnehmer, die aus Hamburg, Hannover und Braunschweig, Hildesheim, Hameln und sogar Bielefeld und Göttingen angereist waren. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Sektion hatte der Alpenverein Celle zum Kletter-Kinder-Cup an der künstlichen Kletterwand des DAV in der CD-Kaserne aufgerufen.

Bester Celler Kletterer war Aaron Eimterbäumer mit einem respektablen 16. Platz im Feld von 31 Jungen der Jahrgänge 1998 bis 2000, dicht gefolgt von Simon Ilper auf Rang 20, Thilo Hancke auf Platz 21 und Nick-Alexander Fischer auf Platz 22. Niklas-Anton Hachmeister musste sich mit Rang 26 zufrieden geben. Bei den Mädchen des Jahrgangs landete Katharina Bruß auf Rang 12.

Am Ende überzeugten in dieser Altersstufe die Hamburger „Koalas“ bei beiden Geschlechtern. Helene Wolf kletterte souverän und technisch sauber Top und hatte mit der Schwierigkeit im achten Grad keine Probleme. Ihr Teamkollege Leon Reders musste sich im unteren Drittel lang machen, steigerte sich dann und erreichte den obersten Griff.

In den Jahrgängen 2001 bis 2003 dominierten die Braunschweiger das Jungen-Finale und sicherten sich alle drei oberen Ränge mit Frederik van der Veen, Benno Seidel und Johannes Grein. Spannender machten es die jüngeren Mädchen. Die Finalroute kletterten sowohl Neele Winkler von den Bielefelder Teuto-Tigers als auch die Braunschweigerin Hannah Pongratz top. Im Stechen forderte die schwierige Route ihren Tribut: Beide Mädchen fielen nach der Hälfte der Strecke ins Seil. Die Jury entschied daraufhin auf einen Doppelsieg.

Mit Spannung wurde die Vergabe des neu gestifteten Wanderpokals für die Teamwertung erwartet. Aufgrund der starken Leistungen in der Einzelbewertung hatten die „Koalas“ der DAV Sektion Hamburg und Niederelbe die Nase vorn. Celle belegte Rang sechs.

Von vielen Seiten wurden der faire Wettkampf und die hervorragende Organisation, maßgeblich durch Jugendreferent Jan Geisler und DAV-Fachübungsleiter Hans-Ulrich Wessel, der kleinen, aber engagierten Vereinssektion gelobt.

Von Martina Hancke