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Lokalsport Krimi auf höchstem Niveau
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14:42 28.09.2018
Von Oliver Schreiber
Tobias Hippler will mit dem TuS Celle 92 das Heimspiel gegen Hamm gewinnen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Heimspiel-Premiere mit „Drama-Garantie“: Der TuS Celle 92 trifft am Sonntag um 14 Uhr in der Sporthalle der Altstädter Schule auf einen guten alten Bekannten. Mit dem TTC Grün-Weiß Hamm lieferten sich die Blau-Gelben vor zwei Jahren in der 3. Liga einen echten Aufstiegskrimi – mit dem besseren Ende für Hamm. Die Celler mussten in die Relegation, scheiterten dort knapp, folgten den Westfalen aber nun eine Saison später in die 2. Tischtennis-Bundesliga. „Hamm hat eine hervorragende letzte Saison gespielt und ist Dritter geworden. Daher sehe ich sie als Favorit. Der Abstand zwischen beiden Mannschaften ist jedoch nicht so groß, so dass wir punkten können“, meint TuS-Trainer Frank Schönemeier.

Vor zwei Jahren hatten die 92er ihr Heimspiel knapp mit 6:4 gewonnen, in Hamm verloren sie auf ähnlich dramatische Weise mit 4:6. Die heutige Hammer Mannschaft ist durch die Verpflichtung des ehemaligen Weltklassespielers Damien Eloi allerdings deutlich stärker als damals. Der Franzose ist zwar bereits 48 Jahre alt, war aber trotzdem der erfolgreichste Spieler der gesamten 2. Liga. „Er wird sicherlich auch in dieser Saison einer der stärksten Spieler sein. Trotzdem habe ich ihn bei einigen Turnieren schon besiegt. Ich denke, ich werde auch in Celle eine Chance gegen ihn haben“, versprüht TuS-Spitzenspieler Fedor Kuzmin Optimismus.

Der ist durchaus angebracht. Auch in der 1. Runde des DTTB-Pokals kreuzten Celle und Hamm in der vergangenen Saison die Klingen. Hier gewannen die Herzogstädter mit 3:0, Tobias Hippler schlug damals Eloi in fünf Sätzen. In die Zweitliga-Saison sind beide Teams mit einem Sieg und einer Niederlage nahezu identisch gestartet. „Es ist zu erwarten, dass es in jedem Paarkreuz knappe Spiele geben wird. Es gibt kein Spiel, in dem wir chancenlos sind“, meint TuS-Teammanager Dieter Lorenz. Hinzu kommt die Heimstärke. Die Celler sind seit zwei Jahren vor eigenem Publikum ungeschlagen.

„Ich hoffe, dass wir unsere Heimstärke erneut unter Beweis stellen. Ein guter Start wird sicherlich für einen Punktgewinn entscheidend sein“, glaubt Schönemeier mit Blick auf die Doppel und die ersten Einzel. Im Doppel hat er ein Luxusproblem. Arne Hölter und Jannik Xu haben bewiesen, dass sie hervorragend zusammen harmonieren. Die ehemaligen Europameister Hippler und Nils Hohmeier gehören zu den stärksten deutschen Duos. Kuzmin und Cedric Meissner haben zwar noch nicht zusammen agiert, sind aber ebenfalls erfolgreiche Doppelspieler. „Ich werde die Entscheidung, welche beiden Doppel wir aufstellen, unter Berücksichtigung der Trainingsleistungen sowie der Aufstellung des Gegners fällen“, erklärt Schönemeier.

Der Kapitän ist nach seiner Verletzung am Bizeps wieder an Bord. „Ich habe zwei Trainingseinheiten schmerzfrei beendet. Wenn dies auch im Abschlusstraining der Fall ist, stehe ich zur Verfügung“, sagt Hohmeier.

Die Formation der Gäste ist noch ein Rätsel. An den Positionen zwei bis vier stehen mit Yukiya Uda, Masaki Takami und Koyo Kanamitsu drei junge Japaner im Aufgebot, von denen aber nur einer spielen darf. „Wer letztlich spielt, ist nicht so entscheidend, weil alle drei Japaner ein ähnlich aggressives Spiel haben und sich in der Leistungsstärke auch nicht groß unterscheiden“, meint Hippler.

Im unteren Paarkreuz treffen die Celler Youngster mit dem 19-jährigen U23-Nationalspieler Gerrit Engemann auf einen langjährigen Weggefährten, mit dem es bereits viele Duelle gab. Spielertrainer in Hamm ist der ehemalige Celler Spitzenspieler Hermann Mühlbach. Allerdings ist auch ein Einsatz von Henning Zeptner denkbar. Wie auch immer die Aufstellungen am Ende aussehen werden: Spannende Duelle auf höchstem Niveau sind garantiert. Vieles spricht für ein erneutes Drama in der Altstädter Schule.

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