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Lokalsport Lachte-Lutter braucht Punkte im Kellerduell
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18:35 25.11.2010
Celle Stadt

SV Garßen Celle II – HSG Nord Edemissen (Sonntag, 17.00 Uhr). Wenn Garßen am Ende der Saison unter den besten drei Mannschaften stehen möchte, dann ist ein Sieg gegen die „Notbesetzung“ der HSG Nord Edemissen Pflicht. Edemissen steht derzeit auf einem Abstiegsplatz und kämpft um den Verbleib in der Oberliga. Dabei hat die Mannschaft allerdings schon erstaunliches geleistet. Vergangene Woche haben sie nicht nur die HSG Lachte-Lutter besiegt, auch MPE haben sie das Leben schwer gemacht. „Sie haben Achtungszeichen gesetzt, vor dem man Respekt haben muss,“ lobt SVG II-Trainerin Inga Kahle. „Ich erwarte von meiner Mannschaft trotzdem einen klaren Sieg. Wir haben in den letzten Spielen zwei Gesichter gezeigt und auswärts wesentlich stärkere Leistungen abgeliefert als zu Hause. Das muss in diesem Spiel besser werden.“

HSG Lachte-Lutter – HG Rosdorf-Grone (Sonntag, 16 Uhr). Das nächste Vierpunkte-Spiel kommt auf die HSG Lachte-Lutter zu. Gegen die HG Rosdorf-Grone trifft das Team von Oliver Colditz auf einen Tabellennachbarn, der in der bisherigen Saison exakt die gleiche Bilanz aufweist. „Gewinnchancen haben wir auf jeden Fall. In den vergangenen zwei Wochen haben wir ja schon gezeigt, was wir können, solange wir eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen.“

Problematisch ist einmal mehr die Aufstellung. Mit etwas Glück gelingt es Colditz einen Kader von acht Feldspielerinnen gegen Rosdorf aufbieten zu können. Auf Unterstützung aus der zweiten Mannschaft kann er nicht hoffen, da diese zeitgleich ebenfalls im Einsatz ist. Voraussichtlich werden Nora Schönberg aus der B-Jugend und Jasmin Marwede aus der dritten Mannschaft mit von der Partie sein.

VfL Wittingen – MTV Post Eintracht Celle (Sonnabend, 17.15 Uhr). MPE führt momentan die Tabelle an. Das ist eine schon eine kleine Überraschsung. Und wenn man schon mal da ist, dann will man es verständlicherweise auch bleiben.

Die zwei Punkte aus dem Spiel gegen Wittingen hat MPE daher zwar nicht fest eingeplant, ein Muss sind sie aber schon. „Wittingen ist eine der schlechtesten Angriffsmannschaften der Liga. Das ist ein Plus für uns,“ sagt Marc Tetens von MPE. „Wir werden versuchen das Spiel mit den Tugenden, die uns in den letzten Wochen ausgezeichnet haben, zu gewinnen.“ Das heißt, dass die Mannschaft aus einer stabilen Abwehr heraus versuchen wird möglichst viele einfache Gegenstoßtreffer zu erzielen. Die momentane Platzierung wird sicherlich für ausreichend Motivation und Spaß am Spiel sorgen. Auf Katrin Zymmek wird MPE auch in dieser Woche verzichten müssen. Ansonsten sind alle Spielerinnen an Bord.

Von Meike Grieger