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Lokalsport Lachte-Lutter mit Erfolg im Kreisderby über Hermannsburg
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17:16 22.11.2010
In der Handball-Regionsoberliga trafen in Lachendorf die HSG Lachte-Lutter II und TuS Hermannsburg (Leibchen) aufeinander. Laura Wieczorek (links) von der HSG Lachte-Lutter hat sich durchgesetzt und setzt zum Torwurf an. Quelle: Gert Neumann
Lachendorf

HSG Lachte-Lutter II – TuS Hermannsburg

21:15 (11:5). Der ungeschlagene Favorit, die 2. Damen der HSG Lachte-Lutter ging das Spiel etwas unkonzentriert an, so dass Außenseiter Hermannsburg mit 1:0 und 2:1 in Führung ging. Doch dann steigerte der Gastgeber das Tempo und zog auf 6:2 davon. Der zähe Spielfluss änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht.

„Leider waren wir heute nicht konzentriert genug, sonst hätten wir höher gewonnen. Die Hermannsburgerinnen haben es auch taktisch nicht ungeschickt gemacht, das Tempo zu verschleppen, um uns nicht in den Rhythmus kommen zu lassen. Torfrau Birgitta Schrader hat einen guten Einstand bei uns gegeben“, resümierte HSG-Trainer Heinfried Kuers. „Wenn wir vorne das Tor nicht machen, wird es immer schwer gegen die schnelle Mannschaft dagegenzuhalten“, so Hermannsburgs Trainer Schulte, der aber ausdrücklich seine Youngster Anne Bösemann, Katharina Harms, Vivian Dehning und Annika Erdt lobte.

Tore für HSG Lachte-Lutter: Wiczorek (6), Sarah Gadau (5), Winkelmann (4), L. Klein (3) Bartels (2) und Tietje (1).

Tore für Hermannsburg: Erdt (6), Vogelsberg (4), Heuer (2), Kotwica, Hellfritz und Harms (je 1).

HSG Adelheidsdorf/Wathlingen – TSV Wietzendorf

26:21 (13:7). Die HSG legte los wie die Feuerwehr, stand sicher in der Deckung und kam mit gelungenen Kombinationen zu einfachen Toren. So stand es nach 15 Minuten 9:3. Leider passte sich die HSG dann zunehmend der Leistung des Gegners an. Wietzendorf kam sogar bis auf 21:20 heran kam.

Ein kurzer Zwischenspurt brachte dann aber doch den recht ungefährdeten Erfolg. „Erfreulich war die gute Leistung von Nadine Truffel und die Kaltschnäuzigkeit vom Siebenmeterpunkt von Isabell Dubowy“, fand der erleichterte Coach Ralf Peters lobende Worte.

Tore für HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Dubowy (9/5), Truffel (5), K. Beiersdorf (3), Hoffmann, Wille (je 2), V. Beiersdorf, Zeitler, Hanns, Klein und Moormann (je 1).

TuS Ebstorf – SV Garßen-Celle III 19:11 (9:4). „Elf Tore sind natürlich viel zu wenig“, befand SVG-Coach Pierre Sander nach der neuerlichen Niederlage. Beim Noch-Spitzenreiter ist es allerdings keine Schande, zumal mehr drin gewesen wäre. Die Cellerinnen traten mit einer Rumpftruppe an (ohne Bretschneider, Fieker, Lichtenstein, Schaake, Meinheit). Dafür mischte die A-Jugendliche Janine Müller gut mit.

Letztlich aber vergaben die Gäste zu viele gute Chancen, was Ebstorf natürlich bitter bestrafte. „Unter anderen Voraussetzungen wäre es nicht unmöglich, in Ebstorf zu gewinnen“, so der Coach.

Tore für SV Garßen-Celle III: Neumann (4), A. Weber, J. Müller, Ritzke (je 2) und M. Weber (1).

Von Stefan Mehmke