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Lokalsport Lachte führt zu wenig Wasser für Kanurennen
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19:19 26.09.2018
Von Christian Link
In den vergangenen Jahren hatte die Lachte stets genug Wasser, doch diesmal müssen Olaf von Hartz (Foto) & Co. wohl woanders paddeln. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Lachendorf

„Ich glaube nicht mehr daran, dass wir in diesem Jahr noch auf der Lachte paddeln“, sagt Chef-Veranstalter Olaf von Hartz und bereitet schon eine Ersatzstrecke vor.

Das Problem ist einfach: „Wenn irgendwo ein roter Pegel aus dem Wasser ragt, darf man dort nicht paddeln“, erläutert von Hartz. Und auf der Rennstrecke zwischen der Kläranlage Lachendorf und der blauen Brücke waren rote Markierungen zuletzt die Regel. Der offizielle Pegelstand der Lachte am Messpunkt Lachendorf erreichte selbst nach den jüngsten Regenfällen nur kurz die 95-Zentimeter-Marke. Gestern Nachmittag wurden wieder nur 89 Zentimeter gemessen. Das wäre zu wenig, um für die Wildwasserkanuten einen sicheren Rennbetrieb zu garantieren. Denn erst wenn der Wasserstand bei 90 Zentimetern oder höher liegt, stehen alle Pegel auf grün.

„Die Sandböden waren völlig ausgetrocknet, das Wasser ist innerhalb von 24 Stunden wieder weggelaufen“, stellt von Hartz fest und ist von dieser Entwicklung nicht überrascht. Schließlich kennt kaum jemand die Lachte so gut wie der Celler Kanu-Altmeister. Und der glaubt nicht an Besserung. „Ich werde mir das noch ein, zwei Tage anschauen, aber irgendwann müssen wir auch mal das Rennen vorbereiten.“ Am Wochenende will er die endgültige Entscheidung treffen.

Da jedoch keine Regenfälle mehr angekündigt sind, wird der Lachte-Abfahrtslauf am 6. und 7. Oktober vermutlich auf einer Ersatzstrecke stattfinden. „Es läuft wohl auf den Mühlengraben in Wienhausen hinaus, da ist immer relativ konstant Wasser“, sagt von Hartz. Die hiesige Paddelvereinigung habe sich schon zur Zusammenarbeit bereit erklärt. Die vier Kilometer lange Classic-Strecke würde dann von Offensen bis zum Bootshaus am Bockmarschweg in Wienhausen verlaufen. Der Sprint-Parcours soll am Bootshaus abgesteckt werden.

Für den Wildwasser-Wettbewerb haben sich rund 100 Kanuten angemeldet. „Das waren auch schon mal deutlich mehr“, sagt von Hartz und vermutet Terminprobleme hinter der gesunkenen Teilnehmerzahl: „Die Herbstferien sind die neuen Sommerferien geworden.“ Trotzdem ist der Lachte-Abfahrtslauf immer noch ein wichtiger Termin im Veranstaltungskalender für Kanuten aus ganz Nordwestdeutschland. Bei dem Traditionsrennen werden Sportler aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und ganz Niedersachsen erwartet. (cli)

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