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Lokalsport Letzte Chance für TuS Celle FC auf Klassenerhalt
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19:30 08.06.2018
Im Vorwärtsgang: Celles Steven Neumann, hier im Duell mit Oldaus Kai Washausen, will mitTuS Celle FC den letzten Schritt zum Klassenerahlt gehen. Und das in Bestbesetzung. Quelle: David Borghoff
Celle

Doch letztlich musste man feststellen, dass die psychologische Aufbauarbeit des TuS FC Trainergespanns Marc Knauer und Nils Speckmann für ihre nach langer Niederlagenserie mental stark angeschlagenen Spieler von Erfolg gekrönt war. TuS Celle FC hielt dem Druck stand und gewann vor über 1300 Zuschauern in Altencelle mit 2:1 gegen Oldau. Doch dieser Erfolg ist wertlos, wenn am Sonntag nicht auch das über den Bezirksliga-Verbleib entscheidende Relegations-Endspiel gewonnen wird. Gegner auf dem Sportplatz in Essel ist am Sonntag um 15 Uhr die SG Nordheide.

„Am Dienstag haben wir noch einmal ganz locker trainiert und das eine oder andere aus dem Oldau-Spiel analysiert. Nach wie vor ist gerade vor diesem K. o.-Spiel viel Kopfsache“, sagt Trainer Marc Knauer. Auf ihm lastete am letzten Sonntag aber nicht weniger Druck. Mit einer Niederlage wäre sein Einstand als neuer TuS-FC Coach gleich gründlich daneben gegangen. Doch auf dem grünen Rasen zeigte sich sein neues Team deutlich verbessert und lieferte vor allem in den letzten 30 Minuten eine richtig gute Leistung ab. „Die Jungs haben das gut gemacht. Deshalb brauche ich da auch nicht viel umzubauen“, kündigt Knauer an.

Er will den Gegner früh angreifen und diesen so gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. „Das wird ein heißes Spiel bei heißen Temperaturen. Wir sind in der Favoritenrolle, werden aber sicher auch etwas Glück benötigen, um die SG Nordheide zu bezwingen“, so Knauer. Ihm steht am Sonntag seine stärkste Mannschaft zur Verfügung. Das hatte in der abgelaufenen Saison Seltenheitswert. Ein kleines Fragezeichen steht nur hinter dem am Knöchel verletzten Ayhan Cango. Auch Nils Speckmann, der es am vergangenen Sonntag in seinem Urlaubsort während des ersten Relegationsspiels vor Spannung kaum aushielt und nicht über Zwischenstände informiert werden wollte, wird seinen Platz in der Viererkette wieder einnehmen. „Wir haben deutlich mehr zu verlieren als der Gegner. Aber ich hoffe, dass doch noch alles gut ausgeht“, so Speckmann.

Bei Kontrahent SG Nordheide war man nach dem überraschenden, aber verdienten Sieg gegen den FC Este 2012 aus dem Kreis Harburg völlig aus dem Häuschen. „Wir haben für unseren kleinen Verein jetzt schon Historisches geschafft“, freut sich Nordheides Coach Peter Powels unbändig auf den Knüller gegen Celle. Bei uns herrscht totaler Enthusiasmus. Das nötige Selbstvertrauen ist da“, lässt der Trainer des Vizemeisters der Kreisliga Heidekreis wissen. Ein Sieg wäre der größte Erfolg in der jungen Vereinsgeschichte. Erst im letzten Jahr stieg die Mannschaft aus der Kreisklasse in die Kreisliga auf. Zahlreiche Fans aus den Stammorten der SG werden ihr Team auf dem Weg nach Essel begleiten. Dort erwartet man eine „volle Hütte“. Beim TuS Celle FC muss man sich auf ein echtes Auswärtsspiel einstellen. Doch das war bereits in Altencelle nicht anders.

Von Jochen Strehlau

Gelungener Start in die Weltcup-Saison für Peter Kluge. Der Modellathlet vom Celler Ruderverein (CRV) hat bei der ersten internationalen Standortbestimmung in Belgrad einen zufriedenstellenden vierten Platz im Vierer ohne Steuermann belegt. „Es war insgesamt ein guter Auftakt, auch wenn es hier und da noch ein bisschen unrund lief“, sagte Kluge, der kommende Woche seinen 28. Geburtstag feiert. Kluges Heimtrainer Klaus Scheerschmidt sah im verpassten Treppchen keine Katastrophe: „Die Leistung hat gestimmt. Ich denke, Peter hat seinen Platz im Vierer mit Blick auf die Weltmeisterschaften im September in Bulgarien recht sicher“, so Scheerschmidt.

Heiko Hartung 07.06.2018

Nach den vorausgegangenen Hitzetagen hatte der Wettergott ein Einsehen mit den jungen Leichtathleten des Landkreises Celle. Bei milden Temperaturen und bedeckten Himmel traten 106 Sportler der Jahrgänge U18 und jünger an, um ihre Besten zu ermitteln. Leider blieb die Beteiligung hinter den Erwartungen des Veranstalters LAZ Celle zurück, besonders die höheren Startklassen waren nur spärlich vertreten.

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Uwe Meier 07.06.2018

Bei dieser Safari ging es tierisch ab: Der Kreisfachverband Judo hat zur Judosafari beim SV Altencelle eingeladen. Judokinder vom MTV Beedenbostel, ASV Faßberg, SSV Südwinsen, MTV Eintracht Celle und SV Altencelle waren der Einladung gefolgt. „Bei dieser vom Deutschen Judobund geförderten Maßnahme messen sich die Kinder neben einer Judo ähnlichen Wettkampfform auch in leichtathletischen Disziplinen sowie in einer Kreativarbeit“, erklärte Altencelles Judo-Abteilungsleiter Claus Clausnitzer.

07.06.2018