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Lokalsport Letztes Heimspiel als Abschiedsvorstellung
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17:40 16.03.2012
Von Uwe Meier
Celle Stadt

Zwar bestreitet das Team anschließend noch zwei weitere Begegnungen, die werden allerdings jeweils auswärts ausgetragen.

Anschließend wird sich der Verein aus finanziellen Gründen aus der zweiten Bundesliga zurückziehen. Doch diesen Schritt wollen die Spieler nicht zum Anlass nehmen, die Saison leicht und locker ausklingen zu lassen. Zumindest in sportlicher Hinsicht wollen sie den Klassenerhalt schaffen. „Schließlich wollen wir uns bei unseren Fans für die stets ausgezeichnete Unterstützung bedanken und ihnen zum Abschied eine Galashow bieten“ verspricht Spielertrainer Hermann Mühlbach ein hochmotiviertes TuS-Team. Die Celler sehen das Spiel auch als Revanche gegen die Borussen aufgrund der knappen Niederlage im Hinspiel.

In der nächsten Saison wird in der Regionalliga ein komplett neuformiertes Team an den Start gehen. „Gerade deshalb wollen wir noch einmal richtig Gas geben. Wir wollen ein wahres Feuerwerk abbrennen und gegen die Borussia unbedingt einen Punkt holen. Gern auch mehr“, meint Teammanager Dieter Lorenz. Die Chancen stehen dabei für die Celler gar nicht schlecht: Zwar stellen die Dortmunder die drittbeste Mannschaft der Rückrunde, der TuS Celle steht auf dem vierten Platz aber auch nicht schlechter da. In den Doppeln erhoffen sich die TuS-Akteure trotz der starken Borussen-Kombinationen einen kleinen Vorteil. „Da geht bestimmt was“, so Sebastian Stürzebecher. Lorenz analysiert: „Das wird ein ganz knappes und äußerst kampfbetontes Spiel geben. Ich möchte auch noch einmal an die Unterstützung der Fans appellieren. Die Mannschaft wird gerade im letzten Heimspiel die Kräfte mobilisieren, um wenigstens den sportlichen Klassenerhalt zu schaffen.“

Einen Tag zuvor muss aber noch das Auswärtsspiel gegen den Hertha BSC Berlin absolviert werden. Hier sieht es für die Celler nicht ganz so einfach aus: „Im Hinspiel haben wir mit der 2:9-Niederlage eines unserer schlechtesten Spiele der gesamten Saison abgeliefert. Die Berliner dafür wohl eines ihrer besten. Wollen wir dort dieses Mal etwas besser abschneiden, dann müssen wir positiv aus den Anfangsdoppeln kommen. Auch im oberen Paarkreuz heißt es dann, im Gegensatz zu damals, punkten. Nur so könnte ein Punktgewinn gegen Hertha erreicht werden“, erklärt Mühlbach.

Voraussetzung dafür sei aber der Einsatz des jungen Belgiers Julien Indeherberg im unteren Paarkreuz. Dessen Auftritt steht wegen seinem ungeschickten Unfall in der vergangenen Woche jedoch in den Sternen. Aber auch im oberen Paarkreuz werden es Arne Hölter und Hermann Mühlbach gegen den 50jährigen Berliner Aufschlagspezialist Miroslav Bindatsch schwer haben. Das dortige Spiel fängt um 13 Uhr an.