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Lokalsport Lockerer Saisonausklang mit Meisterfeier für TuS Celle 92
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19:01 16.04.2018
Von Oliver Schreiber
Elias Thieliant gab im letztes Saisonspiel sein Heimdebüt beim Drittligisten TuS Celle 92. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Bei der Party ebenfalls mit dabei war Spitzenspieler Philipp Floritz, der zu Hertha BSC Berlin wechselt und somit in der 3. Liga bleibt. Der 26-Jährige litt immer noch unter den Folgen eines Infekts, sodass er nur mit „angezogener Handbremse“ mitfeiern konnte und zuvor auch nicht mitspielte. „Er hätte sich zwar an die Platte gestellt, damit die anderen nicht aufrücken müssen, aber das war nicht nötig“, erklärte Lorenz. Denn bei den Gästen fehlte das komplette Bundesliga-Aufgebot. Spitzenspieler Yansheng Wang weilte bereits auf Heimaturlaub in China, der Rest des Teams meldete sich krank oder war anderweitig verhindert. So traten die Nordlichter mit Oberliga-Spielern an.

Bei den Cellern gab mit Nachwuchskraft Elias Thieliant ein Akteur sein Heimdebüt, der sonst in der Bezirksoberliga für die zweite TuS-Mannschaft spielt. Gegen Viktor Sarrach unterlag er erwartungsgemäß in drei Sätzen. „Er hat seine Sache aber gut gemacht und im zweiten Satz sogar 9:5 geführt. Dann bekam er wohl einen Eisenarm“, meinte Lorenz. Auch im Doppel wehrte sich Thieliant an der Seite von Tobias Hippler gegen Harun Bozanoglu/Massoud Habib nach Kräften, verlor aber ebenfalls.

Ansonsten war die Partie eine höchst einseitige Angelegenheit. Die Celler gewannen ihre sechs Matches allesamt in drei Sätzen und vergossen wenig Schweiß. „Das war alles eher Formsache. Aber wir haben mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren wahrscheinlich das jüngste Team aufgeboten, das jemals in der 3. Liga gespielt hat“, bemerkte Kapitän Nils Hohmeier als „Methusalem“ der Truppe mit 20 Lenzen.

Die Planungen für die 2. Liga laufen hinter den Kulissen weiter auf Hochtouren. Nach dem Weggang von Floritz suchen die Blau-Gelben dringend noch eine neue Nummer eins. „Wir haben da leider schon einige Absagen erhalten. Aber wir bleiben da natürlich am Ball. Wir werden da schon noch einen Topspieler für uns finden“, ist Lorenz zuversichtlich. Bis zum 31. Mai läuft noch die Wechselfrist. Unterstützung bei der Suche erhält Lorenz auch von den Spielern. „Die sind auf so vielen Turnieren, kennen sich bestens aus und verfügen über die entsprechenden Kontakte. Finanziell würden wir das schon geregelt kriegen“, so Lorenz.

Kopfschütteln am Seitenrand, Planlosigkeit auf dem Spielfeld: Die Handball-Oberliga muss in der kommenden Saison wohl auf die Frauenmannschaft des TuS Bergen verzichten. Gegen den Tabellenzwölften MTV Vater Jahn Peine verspielten die Grün-Weißen den möglichen Klassenerhalt mit einer 19:26- (8:15) Niederlage.

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Mit einem hart erkämpften 1:1 beim SV Essel hat der SC Wietzenbruch seine kleine Serie ausgebaut. Unter seinem neuen Trainer Eike Mach ist der Aufsteiger nun seit vier Spielen ungeschlagen und holte stattliche acht Punkte. „Unser bärenstarker Torwart Niels Petersen hat uns diesen wichtigen Punkt, der uns wieder ein Stück weiter von unten wegbringt, festgehalten“, stellte Trainer Eike Mach zu allererst die Leistung seines Schlussmannes in den Vordergrund.

15.04.2018

Nichts zu holen war für den Tabellenletzten TuS Eschede bei Eintracht Elbmarsch. Mit 1:6 mussten sich die stark ersatzgeschwächten Gäste dem Tabellenvierten geschlagen geben. „Das Ergebnis spricht für sich und geht auch in der Höhe in Ordnung“, musste Eschedes Trainer Sven Ewert die Klasse der Elbmarscher anerkennen.

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