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Lokalsport Lorenz: Auf zweiten Blick mehr möglich
Sport Sport regional Lokalsport Lorenz: Auf zweiten Blick mehr möglich
14:23 20.02.2012
2. Tischtennis-Bundesliga: TuS Celle 92 - TTC Schwalbe Bergneustadt Quelle: Peter M¸ller
Celle Stadt

Drei Stunden hat es gedauert. Dann stand fest: Die Hürde TTC Schwalbe Bergneustadt, immerhin Tabellendritter, war zu hoch für den Tischtennis-Zweitligisten TuS Celle 92, derzeit Vorletzter. Mit 4:9 hatten die Hausherren vor rund 150 Zuschauern in der Halle der Altstädter Schule das Nachsehen.

Celles Team-Manager Dieter Lorenz sah es realistisch. „Bergneustadt hat sich heute besser präsentiert als wir.“ Aber er glaubt auch: „Zumindest auf den zweiten Blick war aber schon etwas mehr für uns drin.“ Was er da meint, ist zunächst einmal die Niederlage von Richard Hoffmann gegen Vladislav Broda. Vor dieser Partie stand es nämlich 4:4, Hoffmann hätte sein Team in Führung bringen können.

Aber Hoffmann unterlag 1:3. Nach dem mit 12:10 gewonnenen ersten Satz verlor er unglücklich 14:16, 8:11 und 7:11. Lorenz: „Wer weiß, was passiert wäre, wenn er den Punkt für uns geholt hätte. Mit einer Führung im Rücken spielt es sich ein wenig leichter.“

Danach sollte die Celler aber keinen Punkt mehr holen. Denn auch Sebastian Stürzebecher und Minh Tran Le verloren ihre Spiele am Ende, allerdings auch nur knapp jeweils mit 1:3. Beide lieferten zumindest in drei Sätzen einen großen Kampf, machten aber letztlich die entscheidenden Punkte nicht. „Wenn die beiden da mehr herausgeholt hätten, wäre der Sieg oder zumindest das Unentschieden durchaus möglich gewesen“, sagt Lorenz.

Denn der Auftakt war eigentlich ganz gut. Nach den Anfangsdoppeln führten die Hausherren 2:1. Nur Mühlbach und Indeherberg mussten ihr Spiel nach fünf engen Sätzen abgeben. Spielertrainer Mühlbach und der Belgier Indeherberg waren es dann auch, die ihre Einzel gewannen und so den zwischenzeitlichen Ausgleich ermöglichten. Danach aber nahm das Schicksal seinen Lauf.

Mühlbach wollte hinterher nichts beschönigen: „Der Sieg für Bergneustadt geht völlig in Ordnung, auch in dieser Höhe.“ Das daraus resultierende Problem für die Mannschaft thematisiert Lorenz: „Wir stehen jetzt in den nächsten Spiel weiterhin unter Druck. Denn wir brauchen dringend die Punkte, um in der Liga zu bleiben.“

Schon am kommenden Sonntag steht dann das nächste Spiel auf dem Programm. Und da geht es dann schon eher um ganz wichtige Zähler. Die Reise geht dann zum SV Union Velbert. Und der steht auf Rang acht, einen Platz über den Cellern, und hat 11:15 Punkte auf dem Konto. TuS 92 kommt da erst auf 8:16, allerdings bei einem Spiel weniger. Will man die Chance auf den Klassenerhalt schüren, muss in Velbert gewonnen werden.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt