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Lokalsport Luftpistolen-Bundesliga: SV Freischütz Wathlingen mit zwei Niederlagen
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11:58 06.11.2017
Von Christoph Zimmer
Torben - Wolf Quelle: Michael Schäfer
Wathlingen

Dabei sah es zunächst richtig gut aus. Bei der eingeblendeten Zwischenrechnung nach 30 von 40 Schuss lagen Wathlingens Luftpistolenschützen noch klar vorn. „Da waren wir sehr zuversichtlich, dass wir diesen Wettkampf gewinnen“, sagte Oehns. Weil aber Jörn Nachtigall mit einer sechs in die letzten zehn Schuss startetet und auch danach keine zehn mehr traf, verlor er sein Duell gegen Christoph Klug doch noch – und so den sicher geblaubten Punkt für Wathlingen. „Er hat sich extra nochmal eine Pause genommen. Aber auch das half nicht“, sagte Oehns.

Philip Aranowski und Christian Oehns hatten ihre beiden Duelle gewonnen. Weil neben Nachtigall auch Cedric Camann sein Schießen verlor, kam es auf Torben Wolf an. Der traf im Stechen eine neun. „Das ist ein gutes Ergebnis“, sagte Oehns. Halil Karace schoss jedoch eine zehn – und entschied das Duell mit 3:2 für die Schützen von Falke Dasbach. „Wenn man in dieser Situation so die Nerven behält, muss man das einfach anerkennen“, sagte Oehns.

Am Tag zuvor hatten die Wathlinger gegen den großen Favoriten aus Kriftel deutlich mit 0:5 verloren. „Das ist eine Klasse für sich“, sagte Oehns anerkennend. Allerdings traf der Tabellenzweite in Bestbesetzung an, nachdem die Mannschaft in der Vorsaison überraschend gegen Wathlingen zwei Punkte abgegeben hatte. „Sie wollten uns nicht noch einmal unterschätzen. Das haben wir deutlich zu spüren bekommen“, sagte Oehns. Aaron Sauter etwa erzielte in seinem Duell gegen Wathlingens Nachtigall mit 386 Ring eine neue persönliche Bundesligabestmarke.

Neben der deutlichen Niederlage gab es für die Luftpistolenschützen aus Wathlingen noch einige Tipps vom deutschen Bundestrainer. Detlef Glenz trainiert neben Kriftel nämlich auch die Bundesauswahl der Pistolenschützen. „Leider hat er sich unsere Schützen erst nach den Duellen zur Seite genommen und ihnen gesagt, was sie besser machen können“, sagte Oehns mit einem Lächeln.

In der Tabelle liegt Wathlingen mit sechs Punkten auf Platz fünf. Am Samstag, 18. November, tritt Wathlingen beim Wettkampf in Uetze um 16 Uhr auf PSV Olympia Berlin – einen direkten Konkurrenten im Kampf um Platz vier (8:4 Punkte). „Wenn wir ins Bundesligafinale wollen, müssen wir diesen Wettkampf unbedingt gewinnen“, sagt Oehns.